Wanderung rund um Haan

Wanderung rund um Haan

Leitung: Günter Forsbach

Am Wandertag im August 2016 fanden wir uns am 07.08.2016 wie gewohnt gegen 10:00 Uhr an der Schützenhalle in Richrath ein. Dass es diesmal eine XXL-Wanderung werden würde wegen der Teilnahme von insgesamt 18 Personen, hatte vorher niemand vermutet. Kurz und gut; wird verteilten uns wie bisher auf die maximal notwendige Anzahl von Autos und los ging es. Zunächst schlugen wir den Weg über die Kaiserstr., Hildener Str., Haus-Gravener-Str., vorbei am Segelflugplatz zum ehemaligen Schwimmbad „Tränke“, auf dem Stadtgebiet von Solingen ein. Hier hielten wir uns links. Fuhren durch die Hackhauser Kurve auf Solingen-Ohligs zu. Wie befuhren weiter die Bonner Straße, Im Ohligs, die Eller Straße und bogen rechts in die Obere Hildener Straße ein, die uns zu dem Tunnel in Solingen-Ohligs unter der Eisenfahn führte. Nach dem Tunnel ließen wir rechts das „Gallileum“ liegen, welches Ende 2017 erstmals eröffnet werden sollte und hielten uns Richtung Solingen-Weyer auf der Hauptverkehrsstraße. Hinter dem Werksgelände des ehemaligen Kronprinzwerkes bogen wir links ab und steuerten geradeaus auf das Ittertal zu. Den folgenden Kreisverkehr hinter uns lassend fuhren wir Richtung Haan, um dann nach wenigen Metern unseren Ausgangs- und Endpunkt der heutigen Wanderung, dem Wanderparkplatz „Breidenmühle“, an der linken Straßenseite der Kreisstraße nach Haan zu erreichen.

Hier angekommen waren wir uns zunächst uneins in welche Richtung wir gehen sollten. Das Wanderzeichen, dem wir folgen wollten war hier an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Richtungen eingezeichnet. Schließlich einigten wir uns darauf, uns auf dem Herrn GPS zu folgen. Wir stiegen also zunächst Richtung Haan und streiften so am Rande des Musikerviertels (Brahmsstr., Beethovenstr. Händelweg, usw.) den Ort, um dann wieder durch eine bewaldete Senke das Malerviertel in Haan zu erreichen (Paul-Klee-Str., Carl-Barth-Str. Dürer Str., usw.). Unser nächstes Nahziel war die Eisenbahnstrecke nach Haan-Gruiten und Wuppertal erneut zu unterqueren. Wir hielten uns an der Carl-Barth-Str. links, folgten der Bruchermühlenstr. und bogen rechts in Richtung Brucherkotten ein. Wir durchwanderten den Eisenbahntunnel und folgten rechts dem Wanderweg, der uns am Bahndamm entlang laufen ließ. Auf diesem Weg hatten wir leider keine Gelegenheit uns Schloss Caspersbroich näher anzusehen.

Fotos: Aus Wikipedia

Wir folgten dem Weg am Bahndamm einige hundert Meter. Dann stiegen wir links über einige aus alten Bahnschwellen geformte Treppe hinunter und kamen unten an ein Rinnsal, welches der Itter zufloss. Auf der rechten Seite von uns befand sich das Gewerbegebiet Haan-Sombers und angrenzend die neu errichteten Wohngebiete Graf-Engelbert-Str., Hülsberger Busch und Tenger, alle in Unterhaan gelegen. Geradeaus waren es die Ortsteile von Solingen-Ohligs, wie Caspersbroich, Brucher Mühle und Kuckesberg.

Nun waren wir wieder „Im Brucherkotten“ und hielten uns rechts. Wir gingen am fast zur Gänze zugewachsenen Brucherkotten vorbei, der vor einigen Jahren versteigert und anschließend aufwändig in ein Wohnhaus umfunktioniert wurde. Wir gingen geradeaus und kamen nach kurzer Zeit am Hülsberger Busch an und mussten hier die Ohligser Str. überqueren. Danach kamen wir in die Ortschaft Pütt, etwas nördlich von (Hilden-) Kalstert gelegen, an. Vielfach in Gespräche vertieft verpassten wir hier den ersten Abzweig nach rechts zu nehmen. Vielleicht auch dadurch begründet, dass die Hinweisschilder auf einen Privatweg, mit Nutzung auf eigene Gefahr, deutlich von der Benutzung abrieten. Also musste der ganze Tross wieder einige Meter zurück, was aber die Laune nicht beeinträchtigte. Wir gingen also den besagten „Privatweg“ entlang und kamen nach kurzer Zeit auf den Sandberg in Hilden, der an den Südfriedhof in Haan angrenzte. Ein kurzer Abstieg, vorbei an einem Sonnenblumenfeld erreichten wir die Elberfelder Straße in Hilden/Haan. Nach deren Überquerung ging es weiter, am Rande des ehemaligen Segelflugplatzes Kesselsweiher vorbei zur Ortschaft Spörkelnbruch. Die Besonderheit hier war ein in allen Regenbogenfarben umhäkeltes Abwasserrohr zur Dachentwässerung. Nach einigen Fotoshootings ging es dann weiter an einem Reitgelände vorbei, zu dem ZWARlern bekannten Lokal „Kellertor“. Wir kehrten aber nicht ein, sonder dem Lokal den Rücken zu, überquerten die Flurstraße in Haan und kamen hier ins Hühnerbachtal. Das Hühnerbachtal, ein Naturschutzgebiet, machte durch seine Flora darauf aufmerksam, dass hier ehemals ein Moorgebiet war. Zahlreiche Büsche des Springkrauts ließen jedenfalls den Rückschluss zu. Der weitere Weg entlang dem Hühnerbach war vorwiegend schattig. Ein Genuss bei dem starken Sonnenschein. Nur einige Querstraßen ließen uns die starke Mittagssonne spüren.

Am Ende des Hühnerbachtals kamen wir an dem Kreisverkehr in Oberhaan an, der in Richtung Haaner Innenstadt und in Gegenrichtung nach Haan-Gruiten oder Wuppertal-Vohwinkel und in das Oberhaaner Gewerbegebiet führt. Wir nutzen die Straße Richtung Gewerbegebiet und bogen nach einigen hundert Metern nach rechts ab. Vorbei an der Kleingartensiedlung Haan eV. ging es an der Kamperstr. in die Hofschaft Kamp. Hier waren in einem sehr schön angelegten Garten sämtliche senkrechten Holzlatten mit einem Mützchen umhäkelt. Der Zaun war recht lang und ging auch ums Eck, trotzdem fehlte bei keiner Latte dieses Mützchen. Während auf dem Plateau (Gewerbegebiet, Kleingartenverein, Ortschaft Kamp) kaum ein Sonnenschutz zu finden war ging es jetzt wieder auf die beschatteten Wanderwege des Ittertals zu. Hier steuerten wir dann in direktem Weg auf die Heidberger Mühle zu, in der wir schließlich zum Schluss der Wanderung einkehrten. Von hier aus waren es dann noch gut 600 m bis zu den Autos.

Wieder einmal war der Wandertag ein voller Erfolg – tolles Wetter – gute Laune – viele Mitwanderer – und wieder eine tolle Strecke. Danke, Günter, für Deinen Einsatz.

Die nächste Wanderung findet am 2. Sonntag im September, am 11.09.2016, wie üblich ab 10:00 Uhr statt. Diesmal geht es nach Wuppertal-Cronenberg (mit Zusatz).

Euer Peter

Bilder:  https://www.dropbox.com/sh/m4a0ekplxdv83kn/AABcwgMYcsynZmvjIQp8RD03a?dl=0

Schnitzeljagd 2016

Schnitzeljagd 2016

Die ZWAR-Schnitzeljagd am Sonntag, den 14. August 2016 quer durch Richrath war ein voller Erfolg. Auch Dank des schönen Wetters und vor allem der sehr guten Laune unserer Teilnehmer hätte es nicht besser sein können. Das Grillfest im Freizeitpark mit den leckeren Salaten und Beilagen, von vielen ZWARlern aus Richrath liebevoll zubereitet, war der krönende Abschluss dieser Veranstaltung.

Fotos: Klaus Edelmann

Unsere Schnitzeljagd in der Presse

RP-Online (25.8.2016)

Wetterfeste Radler on Tour….

Wetterfeste Radler on Tour….

Am Sonntag, 31.07.2016 ließen sich 9 Radler nicht davon abhalten,  die Idee von Richard aufzugreifen und eine Fahrradtour zum Schloß Morsbroich nach Leverkusen zu unternehmen. Mit dabei  waren diesmal auch 2 neue Radler (Gisela und Ehemann Hansjörg).

Der Weg führte uns über Reusrath Richtung Opladen. Hier wurden wir von einem kurzen und heftigen Regenschauer überrascht. Aber wir hatten Glück, und konnten uns noch rechtzeitig unter einer Brücke unterstellen.

Nach ein paar Minuten war der ganze Spuk wieder vorbei und wir konnten weiterradeln. Vorbei ging es in Leverkusen an der BayArena und kurz darauf erreichten wir Schloß Morsbroich. Dort kehrten wir ein, um uns für den Rückweg zu stärken.

Ein großer Teil der Strecke führte uns an der Dhünn entlang, bis wir kurz darauf wieder Reusrath und anschließend Richrath erreichten. Insgesamt sind wir rd. 35 km gefahren.

Fotos: Martina Küppers

Schnitzeljagd und Grillfest

Schnitzeljagd und Grillfest

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Sonntag, den 14.08.2016 um 12 Uhr treffen sich alle angemeldeten Teilnehmer von ZWAR-Richrath vor dem Weltenspiegel an der Kirche St. Martin. Nach einem großen Gruppenfoto geht es zum Parkplatz vor dem Seniorentreff. Hier werden die Gruppen ermittelt und die Fragebögen ausgehändigt. Die Gruppen starten zeitversetzt im Dreiminutentakt. Es folgt ein interessanter und auch lehrreicher Parcours durch das südliche Richrath. Nach ungefähr zwei Stunden treffen die Ersten am Grillplatz im Freizeitpark ein. Speis und Trank (die ersten drei Getränke) sind im Startgeld enthalten. Gegen Abend findet die Siegerehrung statt. Spaß und auch einige Überraschungen sind garantiert.
Das Team "Schnitzelsix" hofft, dass sich auch das Wetter von seiner guten Seite zeigen wird und freut sich auf einen gemeinsamen, schönen Sonntag.

Foto: Klaus Edelmann

Radler unterwegs…

Radler unterwegs…

Am Sonntag, den 03.07. entschlossen wir uns  - trotz des durchwachsenen Wetters - zu einer Fahrt zum Kloster Knechtsteden. Insgesamt 9 wetterfeste Radfahrer machten sich auf den Weg zur Fähre, die von Urdenbach nach Zons übersetzt. Von dort ging es über Nievenheim und Ückerath, schließlich durch ein Waldnaturschutzgebiet zur Klosteranlage Knechtsteden. Bei wunderbaren Orgelklängen folgte eine Besichtigung der Wunderschönen Basilika. Dann zog es uns zum Klosterhof, wo wir allerdings wegen eines heftigen Regenschauers von der Außenterrasse in den Innenbereich flüchten mussten. Nach Speis und Trank machten wir uns auf den Rückweg, der uns über Straberg, vorbei am Straberger See über Nievenheim wieder zur Fähre führte. Nach dem Übersetzen gab es wegen des einsetzenden Regens noch eine Kaffeepause im "Rheinblick" am Campingplatz Baumberg. Ende der Tour gegen 17.30 Uhr, Länge ca. 47 km.

Am Sonntag, den 10.07. haben sich 6 ZWAR-Radler auf den Weg rund um Langenfeld gemacht. Von Richrath über Feldhausen, Wiescheid, Landwehr, Reusrath landeten wir schließlich zu unserer obligatorischen Rast, dieses Mal am Golfplatz Katzberg. Über Berghausen ging es wieder zurück nach Richrath. Ende der Tour gegen 15.00 Uhr, Länge ca. 30 km.

Herzliche Grüße

Richard Schmitz

Wanderung im August

Wanderung im August

Die nächste Wanderung findet am 07.08.2016 statt. Wir wandern den Haaner Rundweg (Ittertal und Hühnerbachtal in Haan). Siehe Anlage.

Die leicht zu gehende Strecke ist abwechslungsreich, 15,3 km lang bei einer Höhendifferenz von 78 zu 201 m und dauert ca. 3,5  Stunden. Ca. 1km vor Ende der Wanderung erreichen wir die Heidberger Mühle (https://www.heidberger-muehle), wo wir einkehren. Da es vorher keine Einkehrmöglichkeit gibt bzw. vorgesehen ist, ist die Mitnahme von Getränken oder Wegzehrung empfehlenswert.

Wir treffen uns um 10:00 Uhr am Parkplatz Seniorentreff (Schützenhalle) in Richrath, bilden Fahrgemeinschaften und fahren zum Ausgangspunkt Wanderparkplatz Ittertalstraße Ecke Breidenmühle in Haan.

Über eine zahlreiche Teilnahme würde ich mich freuen.

Euer Günter

Schlemmen im August

Liebe Schlemmergruppe,

wir haben für das nächste Schlemmeressen das Restaurant „Claashäuschen“ in 51381 Leverkusen, Zum Claashäuschen 32, ausgewählt.
www.zum-claashaeuschen.de

Wir treffen uns dort am 5. August 2016, 18:30 Uhr.

Wir werden zum Basistreffen am 20. Juli 2016 eine Anmeldungsliste mitbringen. Wer sich an dem Abend nicht in die Liste eintragen kann, bitte Anmeldung bis zum 21. Juli 2016 unter guenter.forsbach@t-online.de.

Viele Grüße

Günter und Brigitte Forsbach

Wanderung nach Tyrol am 10.7.2016

Wanderung nach Tyrol am 10.7.2016

Von Peter Müller

Am Wandertag, 10.07.2016, fanden sich am 1. Sommertag des Jahres 2016, der diesen Namen auch verdiente, zehn Wanderwillige am üblichen Treffpunkt zur bekannten Uhrzeit ein.

Rasch wurden die Fahrgemeinschaften für 3 Autos gebildet und schon ging es los.

Die Großbaustelle an der Bonner Straße (Stadtgrenze Langenfeld/Solingen) zwangen uns die Abkürzung über die Krüdersheide zur Langhansstraße in Solingen-Ohligs zu wählen.

Nun konnten wir über den baustellenfreien Bereich der Bonner Straße, der Südstraße und der Wilhelmstraße den Bahnhof in Solingen-Ohligs (Solingen HBF) erreichen.

Einige Unsicherheiten bei der Parkplatzwahl ließen uns die Fahrzeuge in eine kostenfreie Zone umsetzen, während sich die mitwandernden Damen um den Kauf der notwendigen Fahrkarten erfolgreich bemühten.

Durch die eingetretene zeitliche Verzögerung mussten wir den ursprünglich geplanten Anschluss um 10:22 Uhr aufgeben und 30 Minuten Wartezeit für den nächsten Zug in Kauf nehmen, was der guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Der Abellio, oder auch „der Müngstener“ genannt, ist allen Beteiligten als sehr angenehmes Transportmittel aufgefallen. Der Zug war sehr sauber, hatte eine kundenfreundliche, farblich gut abgestimmte Einrichtung und war im Gegensatz zu anderen mir bekannten S-Bahnen mit einem geräumigen, auch behindertengerechten, WC ausgestattet.

Um 10:52 Uhr begann nun die 18-minütige Fahrt bis zu unserem Zielbahnhof Remscheid-Güldenwerth. Es ging vorbei an den Haltepunkten Solingen-Grünewald, Solingen-Mitte (Der alte Hauptbahnhof von Solingen ist außer Betrieb und ist dem Südpark Solingen angegliedert, an dem auch viele kulturelle Events stattfinden.) und Solingen-Schaberg.

Dann erfolgte für viele Mitwanderer die erstmalige Überquerung der Wupper über die Müngstener Brücke. Der Sonnenschein und die gute Fernsicht bot uns einen einmaligen Anblick über das nahe Bergische Land mit seinen ausgedehnten Wäldern.

Nach Überquerung der Wupper erreichten wir unseren Zielbahnhof Remscheid-Güldenwerth. Hier unterquerten wir die Bahngleise zur linken Seite und befanden uns auf der Rückseite des Bahnhofs.

Nun hielten wir uns links und erreichten nach etwa 200 m die Juluis-Leber-Str. Hier nutzten wir eine Abkürzung, den Fußweg an der Wohnbebauung vorbei und erreichten die Straße „zum Walkhäuschen“.

Dieser Straße folgten wir dann etwa weitere 200 m (bis zum Ende der Wohnbebauung), um dann rechts den Wanderweg durch das Hammertal zu nutzen.

Wir wanderten nun den Weg am Linkläuer Bach oder Mühlenteich Bach ins Hammertal.

Dies war ein sehr schattenreicher Abschnitt unserer Wanderung, der uns die tropische Hitze von zuvor schnell vergessen ließ.

Eine Hinweistafel beschrieb die ungefähre Lage des Mühlenteiches, der den Baumaßnahmen im oberen Teil des Linkläuer Baches zu Opfer fiel.

Nun folgten wir dem Linkläuer Baches bis zur Mündung in den Lohbach, der weiter in des Eschbach fließt, die verschiedenen Hämmer, die diesem Tal den Namen gaben. Bis zum Lobach waren es der Diederichshammer und der Ehlishammer und ab dem Lohbach noch der Jagenbergshammer, der Hüttenhammer und der Kellershammer.

Das Hammertal liegt auf Remscheider Stadtgebiet und hat seinen Namen von den ehemaligen Hammerwerken, die früher hier in Betrieb waren. Das Hammertal wird begrenzt von den Stadtteilen Reinshagen, Güldenwerth, Vieringhausen, Kremenholl und Ehringhausen. Angetrieben wurden die Hammerwerke durch den Lobach und den Linkläuer Bach. Die Hämmer produzierten hochwertigen Raffinierstahl oder verar-beiteten ihn weiter. Die meisten der Hammer und Kotten sind heute nicht mehr erhalten. Quelle: Wikipedia

Hinter dem Hüttenhammer wich dann der Schattenbereich wieder der totalen Sonneneinstrahlung.
Nun ging es entlang des A7, etwas holperig und von Mountaibikern gerne genutzt,
- heute schoben zwei Biker hinter uns den Berg hinauf -, über (Remscheid) Westhausen zur Reinshagener Straße.

Zunächst mußten wir über die Eisenbahnbrücke und dann nach wenigen Minuten links ab zum Küppelstein zu gelangen.

Geplant war nun die Müngstener Brücke auf der Remscheider Seite zu Fuß zu unterqueren. Hier mußten wir dann nach etwa 600 m feststellen, daß wir uns von unserer Seite auf einem nicht gesperrten Weg befanden, der auf der anderen Seite des Rundweges auf eine nicht passierbare Baustelle an der Müngstener Brücke hin wies.

 

Also „latschten“ wir den Weg wieder zurück bis zur Küppelsteiner Straße und gingen geradeweg auf die Remscheider Kunstakademie auf.

Auf dem Weg dorthin wies uns ein bis dahin unbekanntes Straßenschild auf die Gefahr des „rasenden Kellners“ hin. Hier hatte ein ehemaliges Ausflugslokal einen Biergarten, der nur über die Straße bedient werden konnte.

Die Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung e. V. ist das bundes- und landeszentrale Institut für kulturelle Jugendbildung in Deutschland. Sie wird von einem gemeinnützigen Verein getragen, in dem die Praxisfelder der kulturellen Bildung und der Kinder- und Jugendförderung repräsentiert sind.
Sie befindet sich im Remscheider Ortsteil Küppelstein.
Quelle: Wikipedia

Vor der Kunstakademie ging links ein schmaler Abstieg ab, um auf den Wanderweg um den Küppelstein zu kommen.
Hier gingen wir dann rechts von der Akademie in Richtung Müngstener Brücke und gelangten auf das andere Ende der Wegsperrung von zuvor und konnten von hier aus in Richtung Wupper absteigen.

Unten, am Wupperufer angelangt, verließen wir dann auch aufgrund der nicht geplanten Umwege unsere Wanderroute und wandten uns auf dem direkten Weg zur Schwebefähre nach Müngsten.

Hier pendelte die Fähre zunächst ohne uns einmal den Weg hin und zurück, um uns dann auch zu transportieren.

Hier mussten dann auch einige Wanderer hart arbeiten, um uns auf die andere Seite der Wupper zu bringen und dann auch noch für Ihre Tätigkeit bezahlen. Ungerecht ist die Welt!

Die Wanderung neigte sich jetzt ihrem Ende zu, deshalb kehrten wir im Haus Müngsten, am Fuße der Müngstener Brücke ein.

Wir aßen eine Kleinigkeit und füllten unseren Elektrolyte-Haushalt wieder auf.

Nach unserer Rast mußten wir ca. 850 m steil bergan zum Bahnhof Solingen-Schaberg.

Ab hier nutzten wir dann den Abellio gegen 16:30 Uhr für unsere Rückfahrt nach Solingen-Ohligs (Hauptbahnhof).

Wir haben alle wieder einmal einen schönen Wandertag erlebt.

Die Müngstener Brücke (ehemals Kaiser-Wilhelm-Brücke) ist die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands.
Die stählerne Bogenbrücke ist Teil der Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen–Solingen (KBS 458). Diese wird im Regelbetrieb von der S-Bahn-Linie S 7 der S-Bahn Rhein-Ruhr, der Müngstener, befahren – mangels Elektrifizierung mit Dieseltriebwagen. Die Brücke überspannt zwischen den Städten Remscheid und Solingen in 107 m Höhe das Tal der Wupper in unmittelbarer Nähe des Haltepunkts Solingen-Schaberg.
Bis zum Ende der Monarchie im Jahre 1918 trug das Bauwerk den Namen Kaiser-Wilhelm-Brücke, zu Ehren Kaiser Wilhelms I. Danach wurde die Brücke nach der nahegelegenen Siedlung Müngsten benannt, die heute wüst liegt.
Quelle: Wikipedia

Fotos dieser Wanderung unter: https://www.dropbox.com/sh/oaaq56b3ka3oqp1/AADtVSA_gr-QlEqEX7Yhpw7Ya?dl=0

Für die nächste Wanderung hat Günther die Planung übernommen. Auch wegen der „Schnitzeljagd“ im August, wird die Wanderung eine Woche früher als sonst angesetzt, also am 07.08.2016.

Dann heißt es „rund um Haan“.

Nähere Einzelheiten erfahrt Ihr beim nächsten Basistreffen.

Schlemmereien am 10.6.

Der 10.06.2016 war unser 2. Termin für die ‚Schlemmerfreunde‘ von ZWAR-Richrath. Dieses Mal wurde in kleiner Runde, wir waren 7 Personen, das Landhaus Pfaffenberg in Solingen ausprobiert. Wir hatten im Bistro einen Tisch gebucht, der dann kurzfristig auf die Terrasse verlegt werden konnte, da der Sommer 2016 an diesem Abend stattfand. Diese Adresse bietet einen phantastischen Blick über das Wupper-Tal Richtung Köln, den wir ausgiebig genießen konnten.

Es war ein einmaliger Abend, das Essen war hervorragend, sogar für unsere Bildung wurde gesorgt: was ist ein Adlerfisch????..... oder Salzkaramell????......., und die Stimmung einfach unschlagbar. Wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen und haben herzhaft gelacht!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir freuen uns schon jetzt auf den 3. Termin, der allerdings noch nicht festgelegt wurde, aber bestimmt nicht lange auf sich warten lässt.

Liebe Grüße

Eva

Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen

Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen

"Wunder der Natur" bewunderten mehr als 30 ZWAR'ler aus Richrath am vergangenen Sonntag in Oberhausen.

In neun PKW-Fahrgemeinschaften startete die Truppe kurz nach Mittag und war dann auch pünktlich auf dem kostenlosen Parkplatz in der "Neuen Mitte Oberhausen", um als Gruppe an der Riesenschlange der Ticketkäufer vorbeigehen zu können. Antje und Birgit hatten wieder im voraus die Eintrittskarten besorgt: Danke für die gesamte Organisation an die beiden und natürlich auch an Lothar. Schon bald kam unser kompetenter "Naturführer", der selbstverständlich auch alle Daten zum 117 m hohen Gasometer parat hatte. In den untersten beiden Etagen bekamen wir dann sehr interessante Informationen zu den großartigen Naturbildern nahegebracht. Der Clou war die Erdkugel aus der Sicht der unseren blauen Planeten umkreisenden Weltraumstation. Der rotierende Globus mit den Wolkenwirbeln über den Ozeanen und Erdteilen zog uns in seinen Bann.

Nach der sehr informativen Führung standen noch gut zwei Stunden für Entdeckungen "auf eigene Faust" zur Verfügung, den dann vier von uns (Sylvia, Christa, Klaus und Herbert) zur "Aussenbesteigung" über den Treppenturm (592 Stufen über 11 Ebenen auf 117 m Höhe) bis zum Dach, zur Aussichtsplattform, nutzten. Die meisten "Nichtbergsteiger" nutzten den Panoramafahrstuhl und alle wurden mit einem sagenhaften Rundblick über das überraschend grüne Ruhrgebiet belohnt. Jede Fahrgemeinschaft beendete individuell diesen wunderschönen, auch vom Wetter begünstigten Ausflug in den "Kohlenpott".

Bericht: Herbert Hölzenbein
Fotos: Herbert Hölzenbein, Martina Küppers, Klaus Edelmann

 

Geplante Wanderung am 10.7.2016

Die nächste Wanderung, am 10.07.2016 steht an.

Wir wandern durch Tyrol.

Für die nächste Wanderung, am 10.07.2016 (2. Sonntag im Juli) habe ich folgende Strecke und Verlauf geplant.

Los geht es wie üblich um 10:00 Uhr als Fahrgemeinschaft bis nach Solingen-Ohligs (Hauptbahnhof, Solingen). Hier werden die Autos in Seitenstraßen oder im Parkhaus abgestellt.

Nach dem Fahrkartenkauf für den „Müngstener“ fahren wir mit dem Abellio bis zum Bahnhof Remscheid-Güldenwerth über die Müngstener Brücke.

Hier steigen wir aus und unterqueren den Bahnkörper, halten uns dann links und steigen ins Lochbachtal ab. Vorbei am Mühlenteich wandern wir am Bach entlang durch Tyrol.

In Tyrol nutzen wir dann den zweiten Anstieg, der uns über den oberen Bereich der Tyroler Str. zur Reinshagener Straße führt.

Hier biegen wir dann rechts ab, um in etwa 50m die Straßenseite zu wechseln.

Dem Hinweis-Schild zur Akademie folgend begehen wir die Küppelsteiner Straße.
Vorbei am Forsthaus geht es dann abwärts auf die Akademie zu.

Vor der Akademie führt links ein kleiner Gehweg auf den darunterliegenden Forstweg.
Auf diesem 1. Forstweg biegen wir rechts ab und erreichen nach einiger Zeit, vorbei an den südlichen Wupperhöhen von Remscheid, die Wupperbrücke in Solingen, Wiesenkotten.

Die Wupperbrücke überquert, folgen wir nun dem Wanderweg nach Solingen-Müngsten, zum Müngsten-Park.

Hier bietet es sich dann an, im Haus Müngsten einzukehren.

Sollte die benachbarte Kunstschmiede Bauer-Brandes geöffnet haben, können evtl. einige Exponate befreundeter Künstler betrachtet werden.

Nach der Einkehr und der evtl. Besichtigung geht es dann noch einmal bergauf in Richtung Bahnhof Solingen-Schaberg.

Dort besteigen wir den nächsten Abellio, der uns wieder nach Solingen-Ohligs bringt.

Über den gesamten Weg gibt es mindestens 5 Möglichkeiten ein kleineres oder größeres Geschäft zu verrichten.

Die Kosten der Bahnfahrt sind folgende:
Für jeweils 5 Personen kann ein Tagesticket gelöst werden, es kosten jeweils 27,40 € für die Hin- und Rückfahrt (je Person ca. 5,50 €)

Für eine Einzelperson lohnt sich eher eine Einzelticket der Preisstufe B für 5,70 € und für die Rückfahrt ein Einzelticket ab Solingen-Schaberg, der Preisstufe A2 für 2,60 €.

Die entstehenden Fahrtkosten werden aber gleichmäßig auf jeden Teilnehmer umgelegt.

Die erste mögliche Abfahrt ab Solingen-Ohligs wäre um 10:22 Uhr. Die Bahn fährt im Halbstundentakt.

Euer Peter

 

Bericht der Wanderung vom 29.5.2016

Bericht der Wanderung vom 29.5.2016

Juni-Wanderung 2016


Leitung: Günter Forsbach

Die Juni-Wanderung am 29.05.2016 begann mit einem leichten Handicap. Alle, die mit dem Auto über die Kaiserstraße zum Schützenplatz wollten wurden über „Im Hausfeld“ geleitet, dort die Feuerwehrzufahrt zu nutzen, um schließlich zum Sammelpunkt zu gelangen.

Der größte Teil des Schützenplatzes wurde für den Aufbau des Familienfestes der freiwilligen Feuerwehr abgesperrt, welches am gleichen Tag dort stattfinden sollte.

So trafen insgesamt 11 wanderlustige Teilnehmer, die sich dann auf 3 Autos verteilten, um die Wanderung anzugehen. Einige ebenfalls Interessierte mussten Ihre Teilnahme absagen, weil sie gesundheitliche Probleme hatten. Dafür unsere besten Genesungswünsche.

Nachdem dann die Autos der Mitfahrer, durch uns vom Schützenplatz entfernt wurden, konnten wir schließlich die Wanderung um kurz nach 10:00 Uhr angehen.

Zunächst fuhren wir die Haus-Gravener-Str, die Schneider Str., die Bergische Landstraße parallel zur Autobahn A3 entlang. Dann bogen wir an der Trompeter Straße nach rechts ab, um im weiteren Verlauf durch Leichlingen hinauf nach Witzhelden zu fahren. In Ortsmitte Witzhelden bogen wir dann links nach Solingen ab. Nach wenigen 100 Metern nutzten wir dann rechts die Glüderstraße und fuhren talwärts. Kurz vor der Wupperbrücke stellten wir dann die Autos rechts auf dem Wanderparkplatz ab.

Hier war der Start- und Endpunkt unser heutigen Wanderung.

Hier überquerten wir die Glüderstraße und bogen kurz vor der Wupperbrücke links in den Landrat-Lucas-Weg ein.

Aus Wikipedia:
Der Landrat-Lucas-Weg ist ein 24 Kilometer langer Bezirkswanderweg im Bergischen Land. Er führt von Leverkusen-Opladen über Leichlingen bis Solingen-Burg an der Wupper.
Geschaffen wurde der Wanderweg Ende der 1930er Jahre von dem Bezirk Bergisches Land des Sauerländischen Gebirgsverein und wurde dort als Bezirkswanderweg 5 geführt. Der Wanderweg ist benannt nach Adolf Lucas, einem früheren Landrat des Landkreises Solingen, zu dem Opladen früher gehörte. Lucas hatte den Sitz des Kreises 1914 nach Opladen verlegt.

Am „Lucasweg“ wandten wir uns nach links und nahmen den steilen Aufstieg um die etwa 100 Höhenmeter zur Wupper zu erklimmen. Auf diesem Weg kamen uns zwei Reiterinnen entgegen, die ihre Pferde wegen des steilen Abstiegs am Zügel und zu Fuß führen mussten.

Oben angelangt und noch einige Meter Richtung Wupper gegangen bot sich uns eine phantastische Fernsicht auf die gegenüberliegende Seite der Wupper mit ihren Ortschaften.

Nach wenigen Metern auf der Höhe ging es aber auch wieder ca. 50 bis 80 Meter bergab.
Hier überquerten wir den Radershofener Bach auf einer verstärkten Holzbrücke. Nach dem Bach ging es wieder steil nach oben, um auf der Höhe nun den Ausblick auf den Balkhauser Kotten und die Ortschaft Balkhausen in Solingen zu genießen.

Auch hier ging es recht schnell wieder hinab in das Betscheider Bachtal. Auch hier überquerten wir den Bach über eine kleinere Holzbrücke.
Nun begann ein heftiger Aufstieg, den Günter mit dem Ausdruck: alpiner Charakter belegt.
So ganz falsch lag er damit nicht.

Vorbei an Felsstufen, bei denen sich auch die geübtesten Mountainbiker veranlasst sahen, von ihren Rädern abzusteigen und zu schieben, nahmen wir die nächste Anhöhe, um dann auf Felsklippen hoch über der Wupper unseren Weg fortzusetzen.
Schließlich erreichten wir den Abstieg nach Wupperhof. Hier ging es dann in engen Serpentinen ca. 100 Höhenmeter bergab.

Günter, vor allen unten angekommen, reservierte dann die kurz die Plätze für unsere Einkehr, die wir für ca. 13:30 Uhr geplant hatten.

Als der letzte Teilnehmer das Tal in Wupperhof erreicht hatte ging es dann zügig weiter, links der Fließrichtung der Wupper mit Ziel Rüdenstein und Oberrüdener Kotten.
Der schwierigste Teil der Wanderung lag jetzt hinter uns und wir konnten die flachen Wege entlang der Wupper nutzen.

Am Rüdenstein angekommen gingen wir dann sofort über den schmalen Steg, der uns zum Oberrüdener Kotten führte.

Nun ging der Wanderweg auf der rechten Seite der Wupper weiter Richtung Brücke „Haus Fähr“.
Auf diesem Weg, ungefähr hinter dem Ausflugslokal begegnete uns eine Spaziergänger-Gruppe, die einzeln oder zu zweit eine Alpaka (Lama) an der Leine führten.

Einige der Tiere waren bereits geschoren, andere eben noch nicht. Die geschoren Tiere sahen gegenüber den Anderen wie „Punks“ aus.

 

An der „Fährer“ Brücke bogen wir rechts ab und liefen auf das Lokal unserer Einkehr bei der letzten Wanderung zu.

Nun ging es nach rechts durch die Ortschaft Obenrüden, an dem Zuweg zum Oberründener Kotten vorbei in den Waldweg nach Wüstenhof. Wir passierten rechts den Solinger Paddelclub eV und stießen dann nach einigen hundert Meter auf den Odenthaler Weg in Solingen-Wupperhof.
Hier hielten wir nun Einkehr, um uns mit volkstümlichen Speisen zu stärken, aber auch unseren Elektrolyse-Haushalt wieder aufzufrischen.

Nach etwa einer Stunde machten wir uns auf den Weg, die ca. letzten ca. 3,5 km bis zu den Autos zurück zu kehren.

Wir überquerten zunächst wieder die Wupper, um dann rechts, über den Wanderparkplatz, an dem kleinen Wasserkraftwerk „Auer Kotten“ vorbei zu gehen.
Ein kurzer, aber gemütlicher Anstieg bracht uns dann auf halbe Höhe zu Burg Hohenscheid in Solingen, einem ehemaligen Hotelkomplex, der jetzt für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung steht.
Nach einem scharfen Linksknick folgten wir dem Wanderweg durch die Ortschaft Bankhausen.

Am Ende der Ortschaft überquerten wir die Balkhausener Str., um auf einem schmalen asphaltierten Streifen den Felsen „Kastelei“ zu passieren. Dies ist eine unbefestigte Engstelle auf dem Weg zum Balkhausener Kotten.

Nach kurzem Weg konnten wir die Straße erneut überqueren, um durch eine Leitplanke geschützt die Rasenfläche des Balkhausener Kottens zu erreichen.
Den Kotten habe wir für einige Fotos genutzt, sind aber doch sofort weitergegangen, weil sich der Himmel bedrohlich zuzog. In der Linkskurve vor dem Campingplatz Glüder haben wir dann doch einige Regentropfen abbekommen.

Nach längstens 5 Minuten war der Regen vorüber und wir konnten so, die noch wenigen hundert Meter zum Auto trocken zurücklegen.

Nun führen wir dann gemeinsam zum Schützenplatz nach Richrath, um dort beim Abbau der Festzelte beratende Unterstützung anzubieten und noch bei den restlichen Löscharbeiten zu helfen.

Resumèe: Es war wieder ein toller Tag mit vielen Erlebnissen und einer tollen Tourenplanung

Die nächste Wanderung ist für den 10. Juli 2016 (2. Sonntag im Monat) angesetzt.

Euer Peter

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