Mit 10 Wander(ern)/innen ging es am 14.10.2018 los.

Wie immer trafen wir uns am 2. Sonntag im Monat vor der Schützenhalle in Richrath.
Nachdem die jeweilige Fahrzeug-Besatzung fest stand, ging es auf Stadt- und Landstraßen über Leichlingen, Witzhelden, Hilgen und Burscheid nach Wermelskirchen. Im Freizeitpark Eifgen stellten wir dann die Autos ab.

Zunächst ging es hier dem Eifgenbach abwärts, vorbei an der Bergermühle.

Nach einem steilen Aufstieg führte uns der Weg in die Ortschaft Dhünn (zu Wermelskirchen). Durch Dhünn, mit seinen malerischen, beschieferten, bergischen Fachwerkhäuser, passierten wir auch die beeindruckende Kirche.
Der weitere Weg führte uns dann über einen Platz mit Außengastronomie, vorbei an dem Hotel „Zu den drei Linden“.

Nun schlugen wir den Weg Richtung Staelsmühle (eine ehemalige Fruchtmühle, jetzt Wohnhaus) und Knochenmühle (wie Dhünn an der kleinen Dhünn gelegen) ein.

Nach einem sachten Anstieg mußten wir die L101 überqueren und fanden hier eine Bank und eine Schutzhütte, die uns zur Rast einluden. Wegen des schönen und warmen Wetters nutze Kornelia die Gelegenheit, um hier barfuß zu laufen.   

Weiter ging es zur Hofschaft Well, wieder am Eifgenbach, über Eipringhausen zurück zu den Autos.

Für den Rückweg hatten wir eine Einkehr im Rustikus in Witzhelden geplant, aber wegen des übergroßen Andrangs schnell wieder verworfen. Als wir schließlich von dem angesteuerten Parkplatz herunter waren, sind wir nach Langenfeld ausgewichen und im „Bjou“ am Marktplatz gelandet.
Hier wurden wir schnell, gut und freundlich bedient. 

Und wieder hatten wir bei bestem Wetter eine schöne Wanderung von etwa 14 km absolviert. Vielen Dank an die Organisatoren Evi und Peter.

Peter M.

Bilder der Wanderung

Familienwelt 2018

Familienwelt 2018

Die Familienwelt findet alle 2 Jahre in der Langenfelder Stadthalle statt. Trotz der vielen Attraktionen außerhalb der Halle und trotz des Superwetters fanden zahlreiche Interessenten den Weg zu unserem Stand im Foyer der Stadthalle, an dem sich alle Langenfelder ZWAR-Gruppen präsentierten, wobei die Stadt Langenfeld uns tatkräftig unterstützt hat. So wurden z.B. alle Printmedien in der stadteigenen Druckerei gedruckt, und auch die Präsente kamen gut bei den „Klienten“ an.

Forum Seniorenarbeit sucht…

Das Forum Seniorenarbeit NRW möchte gerne ZWAR-Gruppen in NRW an ihren zukünftigen Projektplanungen beteiligen und suchen Personen, die bereit sind, die Interessen der Gruppen in ihren AGs zur Digitalisierung zu vertreten. Für sie ist die Sichtweise der selbstorganisierten Gruppen ohne formale Strukturen besonders wichtig. Sie würden sich freuen, den einen oder die andere begrüßen zu dürfen.

Für Fragen stehen Euch zur Verfügung:

Daniel Hoffmann und Christine Freymuth
Kuratorium Deutsche Altershilfe (Regionalbüro Köln)
Projekt Forum Seniorenarbeit NRW
info@forum-seniorenarbeit.de
Tel: 030 221 8298-41

Weitere Informationen in den anliegenden PDF-Dateien.

Flyer Forum Seniorenarbeit NRW 2018 web

Sammelmappe Infos AGs

 

 

 

Weiterführende Informationen zu den unterschiedlichen Arbeitsgruppen und das Schwerpunktthema findet Ihr in den Anlagen.

Wanderung vom 09.09.2018: Lost and Found in Erkrath

Bilder zur Wanderung

 

Wie bereits üblich, am jeweils 2. Sonntag im Monat, trafen sich 8 Unentwegte zu unserem traditionellen Wandertag vor der Schützenhalle in Richrath am 09.09.2018. Der Start war etwas unübersichtlich, da am gleichen Tag, die Einfahrt von der Kaiserstr., sowie die Wiese an der Schützenhalle mit Ständen des Kindertrödelmarktes zugebaut waren.

Trotzdem fand unsere Wanderführerin ihre „Jünger“ und es ging mit 2 Autos los.

Angekündigt war eine Wanderung durch das „Rotthäuser Bachtal“ an der Stadtgrenze zwischen Düsseldorf und Erkrath.

Wir fuhren mit den Autos beim Unterbacher See vorbei und parkten dann in Düsseldorf-Vennhausen, am Gödinghover Weg, an einem Waldparkplatz.

Um zu unserem Einstieg in das Bachtal zu gelangen, mussten wir ca. 1,5 km entlang einer S-Bahn-Strecke (nach Erkrath-Mitte) und konnten diese in Gödinghoven, über eine Brücke, überqueren.

Weiter ging es auf die Düsseldorfer Straße zu. Nachdem wir die Straße passiert hatten, begann links des Hauses Morp, am Trotzweg, unsere eigentliche Wanderung. Das Haus Morp, war früher ein Gutshof und ist jetzt für Seminarbesucher eines Pumpenherstellers umgebaut.

Am Ende des Trotzweges passierten wir links ein Viadukt einer weiteren S-Bahnlinie, überquerten dann links den Rotthäuser Graben (Bach) und stiegen an einem Ausläufer des Reutersbergs hoch. Oben angekommen standen wir vor einem Zaun, der die Grenze des Gerresheimer Friedhofes markierte. Durch eine Eisentür kamen wir dann auf eine Fahrstraße des Friedhofes. Wir wandten uns nach rechts, um nach wenigen Metern eine weitere Eisentür an der Fahrstraße des Friedhofes zu finden. Diese Tür war aber verschlossen (nicht auf zu bekommen), so dass sich zwei Wanderer zwischen dem Torpfosten und einem eingedrückten Zaun durchquetschten.
Dies sah ein Friedhofsbesucher und meinte „die Tür sei immer auf!“. Er bat die beiden „Aussenstehenden“ etwas zurück zu treten. Mit der gedrückten Klinke und einem beherzten Fußtritt vor die Tür, bewies er dann, dass er Recht hatte.

Nun ging es dem Reutersberg wieder hinab und wir trafen auf die Kleingartensiedlung am Pillebach in Düsseldorf-Gerresheim. Wir kamen an einer kleinen Kapelle vorbei, gingen auf einem abgetrennten, grünen Fußweg am Rotthäuser Weg entlang bis Schäpershof. Seit dem Gerresheimer Friedhof umrundeten wir den Gerresheimer Fernmeldeturm, den wir immer wieder einmal aus der Ferne sahen.

Bei Schäpershof, einer Auenlandschaft, stießen wir auf den Rotthäuser Bach, den wir auf einer sehr matschigen Fahrstrecke zwischen zwei Stausehen überquerten. Nun gingen wir über Kleinreutersberg zum Papendeller Hof. Wir umrundeten den weitläufigen Hof und stiegen dann den Steinberg hoch, mit 101 m die höchste Erhebung der Wanderung.

Oben auf dem Steinberg gab es viele verwachsene, auch umgestürzte Bäume, sowie ausgedehnte Pilzflächen, die zum Fotografieren einluden. Nach dem Fotografieren fanden vier Wanderer ein weiteres Fotomotiv und gingen weiter dem Weg entlang. Auf halbem Abstieg vom Steinberg warteten dann die Vier und warteten, und warteten… Bis uns plötzlich eine telef. Anruf erreichte: „Wo wir denn nun seien?“

Gisela, die bei den Vieren war, ließ uns an der Stelle warten und schoss dann den Berg wieder hoch, um nach dem Verbleib der restlichen vier Fotografen zu schauen.
Nach gefühlten 20 Minuten kam Gisela zurück und sagte, die Fotografen seien den Weg gerade aus gefolgt und die Wege würden am Fusse des Steinbergs wieder zusammenführen. So war es dann auch.
Wir passierten ein weiteres Viadukt der S-Bahnlinie, wandten uns nach links und wanderten durch den Morper Park, am Forsthaus, mit seinem uralten Baumbestand vorbei.

An der Parkstraße in Erkrath überquerten wir wieder die Düsseldorfer Straße und gingen bis zur Düssel in die Morper Allee. Hier nahmen wir den Fußweg an der Düssel entlang, zum Sportzentrum und trafen bei Gödinghoven auf den Weg den wir am Vormittag in Gegenrichtung gegangen waren. Kurze Zeit später waren wir bei den Auto und wir verabredeten uns auf einen Absacker im Richrather Hof.

Hier hatte sich einiges geändert, vor Allem die Mittagsruhezeit von 15:00 bis 17:00 Uhr. Weil der Richrather Hof, als wir ankamen noch geschlossen hatte mussten wir auf die „Taverne Mythos“, an der Bahnstraße umdisponieren.

Es war wieder eine tolle Wanderung mit Sonne, Matsch und etwas Thrill.

PS: so ein oder zwei Killepitsch gab‘s unterwegs auch noch.  

Düsseldorfer Nachtwächter-Tour mit Killepitsch am 24.08.2018

Düsseldorfer Nachtwächter-Tour mit Killepitsch am 24.08.2018

Bestes Wetter: Nicht zu heiß, nicht zu kalt, vor allen Dingen trocken. Individuelle Anreise: 31 ZWAR-ler
fuhren per Bus, Bahn und PKW-Fahrgemeinschaft nach Düsseldorf und versammelten sich ab 17:30 Uhr im
„Goldenen Kessel“ in der Altstadt, wo auf den Namen Edelmann (damit es nicht vergessen wird: an dieser
Stelle herzlichen Dank an Petra und Klaus für diese herrliche, gut ausgearbeitete Tour in unserer
Landeshauptstadt) einige Tische reserviert waren.

In der urigen Altstadtgaststätte stärkten wir uns bei leckerem Schumacher-Alt und typischen, teils deftigen
Speisen wie Schweinshaxe, Eisbein, Flönz, Reibekuchen und Currywurst. In kleineren oder größeren Gruppen
bummelten wir durch die Altstadt und am Rheinufer entlang zum nächsten Treffpunkt „Ratinger Straße 43“, wo
sehr bald unsere beiden gebuchten „Nachtwächter“ eintrafen, sich ihre Montur überzogen, die Kerzen in der
Stablaterne anzündeten, Horn und Hellebarde schnappten und schon konnte pünktlich die Nachtwächterführung
beginnen.

Gruppe 1 mit 16 Personen wurde geführt vom „Nachtwächter Michael“, der, wie er sagte, seit genau 150 Jahren
diesen Job erledigt. Die zweite ZWAR-Gruppe hatte eine nette „Nachtwächterin“, die sicherlich auch nicht
ohne war. Michael erzählte ein „Dönekes“ nach dem anderen, erklärte aber auch viele geschichtliche Begeben-
heiten auf eine unnachahmliche, lustige Art.

So lernten wir auf dem fast 2-stündigen Rundgang viel Wissenswertes über Düsseldorf kennen, wobei einige von
unserer Truppe bemerkten, dass die Nachtwächterführung in Köln (der „verbotenen Stadt rheinaufwärts“) ähnlich
toll gewesen sei, abgesehen davon, dass es vor 1 1/2 Jahren in Köln gnadenlos geschüttet hatte und mit +3°
Celsius auch nicht annähernd so „muggelig“ war, wie heute in Düsseldorf. Trotz der lauen Sommernacht kam die
Runde „Killepitsch“ unseres Nachtwächters bestens an, was sich natürlich im späteren Trinkgeld für ihn
bemerkbar machte.

Den Rückweg gestaltete jeder wieder nach eigenem Gusto.
Es grüßt Euer Herbert

Herbert’s Bilder von der Nachtwächter-Tour mit Killepitsch