Durch den Dünnwalder Wald am 08.04.2018

Durch den Dünnwalder Wald am 08.04.2018

Trotz urlaubsbedingter, vorheriger Absagen fanden sich sechs wanderwillige zu unserer April-Wanderung ein.
Um 10:00 Uhr ging es mit 2 Autos bei unserem Treffpunkt los. Ziel war wieder der Wanderparkplatz „am Hornpottweg“, an der Stadtgrenze zwischen Leverkusen-Schlebusch und Köln-Dünnwald.

Diesmal überquerten wir nicht die B51, sondern gingen sofort in den angrenzenden Wald und umrundeten den mitten im Wald gelegenen, renaturierten Baggersee. Nun wandten wir uns der abseits der Straßen gelegenen Ortschaft Hornpott zu. Nach weiteren Feldwegen gelangten wir dann über die Marienheider Straße und die Prädemonstranten Straße in den Ortskern von Köln-Dünnwald. Etwa 300 m mussten wir an der B51 entlang, um auf der gegenüberliegenden Seite in das Naherholungsgebiet „Höhenfelder See“ zu gelangen. Wir umrundeten den See zur Hälfte und fanden 2 Bänke vor, auf denen wir dann Rast machten. Auf „unserer“ Seeseite hing auch ein Seil an einem Baum, an dem man sich tarzanähnlich in die Flut stürzen konnten. Nach reiflicher Überlegung haben wir alle darauf verzichtet.

Auf dem See war ein Angler in einem Ruderboot und auf der anderen Seeseite eine Hundemeute (unter Aufsicht), die offensichtlich den Badetag sichtlich und lautstark genossen.

Nach unserer Rast machten wir uns auf den Weg zu einem kleineren See in der Nähe. Hier war auch ein Holz-Tipi, „Köhlerhütte“ genannt, einige Spielgeräte und eine kunstvoll geschnitzte Holzbank, die als Lehne zwei Vögel mit ausgebreiteten Schwingen darstellten. Die Köpfe der Vögel waren allerdings von Vandalen abgesägt worden. Eine absolut sinnlose Zerstörung!!!

Nun gingen wir durch den Staatsforst vorbei an Dünnwalder Strandbad (mitten im Wald gelegen) und trafen auf die Odenthaler Straße.
Hier fragten uns Passanten nach dem Weg zum Strandbad. Wir konnten helfen und so erfuhren wir, dass hier gelegentlich Veranstaltungen durchgeführt werden und man dort auch gut Essen könnte. Vielleicht ein Tipp für die Zukunft?

Nach Überquerung der Odenthaler Straße und einen längeren Abschnitt durch den Dünnwalder Wald gelangten wir nach ca. 2,5 Stunden und etwa 14 km Strecke zum Wanderparkplatz zurück.

Nachdem wir nicht wieder zurück zum Strandbad wollten, haben wir uns entschlossen den Wandertag im „Richrather Hof“ ausklingen zu lassen.

Durch Gisela und Alfred haben wir einen „neuen“ und leicht zu begehenden Wanderweg kennengelernt, der sich auch mangels Steigungen für ungeübte Wanderer gut eignet.

Euer (Wander)-Peter

Fotos: Dünnwalder Wald

Durch die Ohligser Heide am 11.03.2018

Durch die Ohligser Heide am 11.03.2018

Wanderung durch die Ohligser Heide am 11.03.2018

 

Trotz vorheriger Absagen stellten sich wieder 14 Wanderwillige um 10:00 Uhr an unserem Treffpunkt ein. Nachdem wir uns auf insgesamt 5 Autos verteilt hatten legten wir die „längste“ Fahrtstrecke unserer Wandergeschichte zurück. Wir fuhren zum Wanderparkplatz „Winkelsweg“, kurz hinter der A3-Unterführung.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite startete unsere Wanderung am Hang zur A3. Nach etwa 200 Meter stießen wir auf den Burbach, den wir überquerten. Hier bog der Weg um 90 Grad nach rechts ab und wir gingen zunächst Richtung „Haus Graven“. Nach etwa weiteren 500 Metern war der Burbach mit Mauersteinen eingefasst. Danach führte der Weg sternförmig in verschiedene Richtungen. Wir schlugen den Weg Richtung Haus-Gravener Straße ein und verließen das Waldstück am unteren Ende des Segelflugplatzes.

Auf der anderen Straßenseite führte der Weg zur „Schwanenmühle“ (geschlossen), die wir nicht passierten, weil wir bereits vorher den Weg rechts zur Krüdersheide nahmen. Von hier aus ging es über den Viehbach, der im weiteren Verlauf (auf Langenfelder Gebiet) zum Riethrather Bach wird, am Herrenhaus in der Krüdersheide und der Wallnußallee vorbei bis zur Durchgangsstraße „Krüdersheide“.

Hier bogen wir rechts ab und wieder 50 Meter rechts ging es in ein Waldstück, das uns am Gut Hackhausen und dem Gartenbaubetrieb (Werkstatt für Behinderte) vorbeiführte. Kurz vor Erreichen der Langhansstraße bogen wir dann links ab und steuerten auf den Engelsberger Hof (Gaststätte zu). Hier erreichte uns ein Anruf, warum wir denn um 11:00 Uhr nicht am vereinbarten Startpunkt waren. Als geklärt war, dass die Wandergruppe immer um 10:00 Uhr startet, ging es weiter durch die Gartenanlage des Engelsberger Hofes.
Gegenüber dem Wanderparkplatz an der Langhansstraße verließen wir den Park und steuerten auf die Bruchkante zur Heide zu.

Wir bogen wieder rechts ab und gingen den Weg hinter der Lukas-Klinik bis zum Friedhof am Hermann-Löns-Weg (SG-Ohligs). Am H.-L-Weg ging es links weiter, vorbei an Haus Kovelenberg, wieder in die Heide. Wir folgten dem Weg parallel zur S-Bahn-Linie nach SG-Ohligs, bis wir kurz vor Hilden wieder nach links abbogen.

Von hier aus ging es auf den Drei-Insel-Teich in der Ohligser Heide zu. Hier sollte ein weißer Reiher zu sehen sein. Als wir da ankamen war kein Reiher zu sehen. Also gings weiter Richtung Heidebad in der Ohligser Heide. Hier trafen wir dann die vorherigen Anrufer auf einer Rastbank sitzend an. Nachdem wir deren Foto des weißen Reihers besichtigt hatten, absolvierten wir jetzt zu 16t den Rest der Wanderung gemeinsam.

Nachdem wir die Bruchkante (der Heide) hoch gegangen waren, steuerten wir rechts auf das Forsthaus (nahe der Langhansstraße) zu. Wir überquerten die Straße und gingen dann durch den Spiel- und Freizeitpark Engelsberger Hof. Weiter stießen wir wieder auf die Krüdersheide, folgten dann dem Weg zur Schwanenmühle, überquerten die Haus-Gravener Straße und folgten der als Hinweg beschriebenen Strecke bis zu unseren Autos.
Nach etwa 3 Stunden und 15 Minuten und knappen 15 Wander – Kilometern hatten wir einen schönen Wanderweg ohne nennenswerte Steigung absolviert.

Diejenigen, die wollten, trafen sich noch zu einem Absacker im „Richrather Hof“, um den schönen Wandertag ausklingen zu lassen.

Es grüßt Euer (Wander) – Peter

Link zu den Fotos:
Wanderung Ohligser Heide

PS von Herbert: Den weißen Reiher im Beitragsbild habe ich im Januar diesen Jahres zwischen Richrath und Hilden vor die Linse bekommen.

Auftakt-Wanderung 2018 Bergisch-Neukirchen

Auftakt-Wanderung 2018 Bergisch-Neukirchen

Mit 18 Teilnehmern starteten wir am 14.01.2018 bei sonnigem Wetter ins Wanderjahr 2018. Von unserem Treffpunkt (Langenfeld-Richrath, Schützenhalle) fuhren wir um 10:00 Uhr mit der notwendigen Anzahl von Autos zum Wanderparkplatz an der Oskar-Erbslöh-Straße nahe dem Ortsausgang Leichlingen, in Richtung Bergisch Neukirchen. Nach wenigen Metern an der O-E-Straße entlang ging es links in einen Waldweg ab und im Zick-Zack direkt bergaufwärts. Hier folgten wir dem Lucasweg Richtung Murbach, den wir an der Wietscher Mühle überquerten. Wir gingen den Murbach aufwärts und stießen bei Rosenthal auf den unteren Teil der Diepental-Talsperre. An der Diepentalstraße, dem Fahrweg zwischen den beiden Seen, nutzen viele von uns für eine kurze PP (Pinkelpause) im hinteren Teil des Hauses Diepental (hatte bis zum 28. geschlossen), nahe dem Würstchengrill.

Um den Gewichtsverlust auszugleichen ließ unser Wanderführer Günter ein Fläschchen Ouzo kreisen und einige Wanderer/innen schoben noch einige Fressalien nach. So gestärkt begaben wir uns auf die andere Seite des Sees und gingen über Rosenthal (Straßenname) in Richtung Pattscheid. Hier überquerten wir die B232 und gingen rechts unter der Balkantrasse“ durch die Ortschaften Oberölbach, Grund und Atzlenbach. Von hier aus konnten wir in der Ferne das Rheintal betrachten, mit Leverkusen im Vordergrund, den Kölner Funkturm (Colonius) im Hintergrund, sowie Teile des Niehler Hafens. Der Dom jedoch war durch eine Nebelwand nicht zu sehen.

Nach dem Ausblick ging es weiter über Unterölbach zum Claashäuschen. Nach Flabbenhäuschen konnten wir ein zweites Mal die „Balkantrasse“ unterqueren und gelangten erneut an die B232. Auf der anderen Seite ging es durch die Siedlungen Am Falkenberg/Am Plattenbusch Richtung Imbach. Hier konnten besonders viele Fachwerkhäuser bestaunt werden.

Durch Imbach hindurch kamen wir an einen Steilhang zur Wupper. Über Treppenstufen und Serpentinen gelangten wir hier wieder auf den Lucasweg. Von hier aus waren es noch wenige 100 Meter flussaufwärts und wir gelangten zu unseren Autos. Noch vor einer Woche, bei der Vorab-Begehung durch Brigitte und Günter, war der Uferweg vom Hochwasser total überspült, so dass die beiden Scouts auf einem Hangpfad einen Umweg gehen mussten. Diesmal waren die 15,4 km problemlos zu bewältigen, wenn auch zuhause
jeder die Aufgabe hat, die Wanderschuhe vom stellenweise doch recht tiefen Matsch zu reinigen.

Alle 18 Wander-ZWARler beschlossen, gemeinsam den schönen Wandertag im Bistro Marwil in Langfort ausklingen zu lassen.

Euer (Wander-) Peter

Peters Bilder Bergisch Neukirchen:

Herberts Bilder zur Auftakt-Wanderung:

Dezember-Wanderung am 10.12.2017

Fotos 10.12.2017

Trotz schlechter Wetterprognosen trafen sich 5 Wanderer/innen an unserem üblichen Treffpunkt. Unser Treffpunkt war auch gleichzeitig Start und Ziel unserer Wanderung, deshalb wurden auch keine Autos eingesetzt.

Unser ursprüngliches Ziel war es vom Schützenplatz über die Wolfhagener Str., Hellerhof nach Schloß Garath zu gelangen, um von dort die 13. und letzte Etappe des Neandertalsteigs nach Monheim, zur Marienburg zu nehmen.

Doch es kam anders. Als wir über den gleichen Weg wie bei unserer ersten Wanderung (am 14.02.2016) bei Schloss Garath ankamen, fing der angekündigte stärkere Schneefall an, so dass wir uns entschlossen weniger Freiflächen zu durchwandern, sondern etwas geschützter unter Bäumen zu bleiben, also bogen wir bei Schloss Garath nicht links, sondern rechts ab und steuerten auf den Hildener Seniorenstift „Haus Horst“ zu. Auf dem Weg dorthin konnten wir im „Karnaper Wald“ ein einzelnes Wildschwein beobachten, das mit hohem Tempo hinter einem hohen Zaun auf und ab lief.

Bei „Haus Horst“ angekommen wandten wir uns nach rechts und gingen hier an der Itter entlang und stießen vor der Schutztür am „Karnaper Wald“ auf den Oerkhaussee. Am Uferweg des Sees hielten wir uns rechts und wanderten auf unseren Ausgangspunkt zu.

Als wir dann rechts den See und links die Freifläche erreichten, wurde der Schnee, der auch immer heftiger wurde, durch den starken Wind fast waagerecht durch die Luft geblasen. Wir hatten nur noch eine Sicht von wenigen Metern.

Als wir dann an der Siedlung nahe dem Judenfriedhof anlangten, beschlossen wir sofort den Weg nach Hause, ohne Einkehr, einzuschlagen.

Alle waren froh, den bisher einzigen Wintertag draußen genossen zu haben, wollten uns aber dann doch zu Hause schnell aufwärmen.

Es war die letzte gemeinsame Wanderung in 2017, ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest, einen guten „Rutsch“ in neue Jahr und wir freuen uns auf die nächste Wanderung mit Günter.

Euer (Wander-) Peter

Besuch bei der Rheinischen Post in Heerdt

Besuch bei der Rheinischen Post in Heerdt

Viele von uns lieben es, in Ruhe beim Morgenkaffee die Tageszeitung mit den letzten Neuigkeiten aus Langenfeld, der Region, aus Deutschland und aus der ganzen Welt zu lesen. Doch wer hat sich schon einmal richtige Gedanken gemacht, wie es eine Zeitung wie die Rheinische Post mit einer Auflage von ca. 300.000 Exemplaren 6 Mal in der Woche schafft, die 32 Seiten (Samstags noch einige mehr) nebst Beilagen mit Beiträgen, Anzeigen und Bildern zu füllen, zu drucken, zu versenden und in die einzelnen Haushalte zuzustellen ? Wir, d.h., 21 neugierige ZWAR’ler wollten es wissen und machten uns deshalb auf den Weg zum Druckzentrum der Rheinischen Post nach Düsseldorf-Heerdt. Und da Zeitungen mit den Neuigkeiten des Tages spätabends nach Redaktionsschluss gedruckt werden, war es klar, dass wir eine Abend-Aktivität vor uns hatten.

Neun von uns reisten mit Bus und Bahn an, während zwölf, die zum Teil noch in Düsseldorf arbeiten mussten, einen eigenen Weg der Anreise wählten. Die neun ZWAR’ler, die mit dem 785er fuhren, stiegen in unserer Landeshauptstadt an der Steinstraße/Königsallee aus, bummelten die weihnachtlich erleuchtete Kö hinunter bis zum Kaufhof, wo hinter der Persiluhr die Schlittschuhläufer auf der Eislaufbahn rund um den Kö-Brunnen ihre Pirouetten drehten. Tina kam von der Arbeit und stieß dazu. Da wir gut in der Zeit waren (unser Organisator dieser Aktion Erhard = einer unserer ältesten und auch einer unserer aktivsten) hatte bis zur Führung in der RP genügend Zeit eingeplant; deshalb (ver)führte er uns am Kö-Graben auf den Weihnachtsmarkt am Beginn der Altstadt, wo wir uns am leckeren Glühwein erwärmten.

Danach fuhren wir bestens gelaunt mit der U75 bis zum Handweiser in Düsseldorf-Heerdt, liefen um die “Teekanne” herum und standen dann (immer noch etwas zu früh) im Foyer des Rheinische-Post-Towers. Nach und nach vervollständigte sich die ZWAR-Richrath-Gruppe, aber auch ca. weitere 40 Besucher warteten auf einen Führer. In drei Gruppen wurden wir anschließend zwei Stunden lang von jungen kompetenten Damen ausgiebig mit dem Unternehmen der Rheinischen Post und der Herstellung der Tageszeitung in den riesigen Hallen des Druckzentrums vertraut gemacht.

Zuerst gab es die Theorie in Form von Video- und PowerPoint-Beiträgen, herumgereichten Nass-Offset-Druck-Platten, etc. und lebhaften Diskussionen über Unternehmens-Kultur und -Historie (bis 1986 war die RP in den Schadow-Arkaden zuhause), Print-Medien versus Online-Nachrichten/e-papers), .Auflagenschwund, Herstellungsverfahren, Strukturierung der Redaktionen, etc,. So erfuhren wir zum Beispiel, dass bei der Rheinischen Post z.Zt. 290 Redakteure (freie und festangestellte) tätig sind (und diese “Zeilengeld” bekommen), dass 38 Regionalausgaben der RP täglich gedruckt werden, dass hier auch die Fertigung für fremde Blätter (die allerdings das gleiche Format wie die RP haben müssen) vorgenommen wird. Das News-Center, wo viele Redakteure (jeder braucht für seine Arbeit zwei Bildschirme; einen zur Recherche, einen zum Setzen seines Artikels) sitzen oder herumwuseln, bekamen wir leider nur im Bild zu sehen. Wir erfuhren auch, dass in unserer schnelllebigen Zeit, wo innerhalb von Sekunden (zumindest bei der Online-Redaktion) sich die Nachrichten erneuern, das Redigieren bzw. Gegenlesen und Freigeben eines zweiten Redakteurs, der Vergangenheit angehört. Kein Wunder, dass es immer mehr  Zeitungsartikel mit zum Teil haarsträubenden Rechtschreib- und/oder grammatikalischen Fehlern gibt.

Nach dieser sehr interessanten theoretischen Einführung durften wir uns jetzt wieder körperlich betätigen, d.h., unsere Führerin (eine Studentin, die diesen Job seit 5 Jahren in der RP macht) brachte uns ins Druckzentrum, wo wir exakt den Weg vom Papier bis zur versandfertigen Zeitung miterleben durften.

In der ersten Halle lagerten mehr als 40 Reihen à 5 Papierrollen, die aus aller Herren Länder über den nahegelegenen Neusser Hafen angeliefert wurden: wir staunten, als es hieß, das ist genau der Bedarf zur Herstellung der Rheinischen Post zu drei Wochentagen. Ab hier beförderten Roboter (autonom, also ohne Fahrer) die riesigen Papierrollen (je ca. 1,5 t schwer) in die Druckerei, wo es dann – trotz Glasscheibe – direkt sehr laut wurde. Rechter Hand werden die Druckplatten für den modernen Nass-Offset-Flach-Druck erstellt (je eine schwarze, blaue, gelbe und magenta-farbene, also 4 Platten pro Zeitungsseite). Bei 32 Seiten pro Wochentagsausgabe werden also 128 Druck-Platten benötigt, und das Ganze nochmals vervierfacht, denn viermal nebeneinander werden die Seiten gleichzeitig bedruckt und erst später geschnitten. Hält man sich diese Mengen vor Augen, wundert man sich nicht mehr, dass die Druckmaschine eine Länge von 38 m hat und wir fast eine Stunde unterwegs waren (an jeder Station gab es genaue Erklärungen), bis wir am Ende der “Zangenstraße” die letzte Maschine gezeigt bekamen, die die Postkarte unten auf die Titelseite klebt. Nun werden noch die Beilagen hinzugefügt, das Bündeln und Verpacken geschieht natürlich auch maschinell, und zum Schluss geht es auf dem Fließband raus in die Halle, wo bereits die LKW’s der Abholer warten. Die am weitesten von Düsseldorf entfernten Städte an der holländischen Grenze werden zuerst beladen. Und wenn alles “normal” läuft, hat jeder Abonnent seine Rheinische Post vor dem Frühstück im Briefkasten.

Wir alle waren mächtig beeindruckt von dem modernen Druckerei-Betrieb und dankten der netten Studentin für die exzellente Führung.

Bleibt vielleicht noch anzumerken, dass die mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause Fahrenden erst nach Mitternacht in Langenfeld angekommen sind, trotzdem diesen interessanten Abend genossen haben: dem Organisator Erhard und seiner Frau nochmals herzlichen Dank,

Herbert

Herberts Bilder zum Bericht

 

 

 

 

 

 

Eisstockschießen in Benrath

Eisstockschießen in Benrath

Am 23.11.2017 trafen sich 12 sportlich interessierte ZWAR’ler aus Richrath an der Eissporthalle in Düsseldorf-Benrath zum Eisstockschießen.

Wir waren komplette Laien bezüglich des Eisstockschießens, vertrauten jedoch Tina, die sich diese Aktivität für junggebliebene Seniorinnen/Senioren ausgesucht hatte und die Organisation der Spielzeit und Kosten der Eissporthalle, Anfahrt, Ausrüstung (keine Schlittschuhe, nur warme Winterklamotten und rutschfeste Schuhe), etc. im Vorfeld bestens geregelt hatte.

Pünktlich um 20 Uhr erklärte uns ein Scout die Regeln des Eisstockspiels. Wir losten zwei Mannschaften aus und schon ging es los ! Unsere beiden 6er-Teams schossen bzw. schoben also die relativ schweren Eisstöcke von einer Seite der Halle auf die andere und versuchten dabei, den eigenen Eisstock näher an den schwarzen Gummiring (die “Daube”) zu platzieren bzw. den Eisstock des Gegners aus der Zielzone heraus oder von der Daube weg zu kicken. Jede gelungene Aktion wurde mit lautem Hallo begrüßt.

Im Gegensatz zu dem vielleicht besser bekannten, olympischen Curling gibt es im Eisstockschießen keine “Besenarbeit” und auch die “Geräte”, die wir übers nicht sehr glatte Eis beförderten, sind schwerer als Curling-Steine.

Im Einzelnen möchte ich nicht auf die Feinheiten des Eisstockschießens eingehen, für Interessierte habe ich einige Details den Bildern von Tina als Text im Bild eingefügt; auf jeden Fall hat es riesigen Spaß gemacht und die zwei Stunden Spielzeit waren im Nu verflogen.

Diesen kleinen Bericht schrieb Herbert, der nicht so richtig erfolgreich beim Eisstockschießen war, der sich aber auf eine Wiederholung dieser sicherlich “gesunden” Aktivität freuen würde.

Herberts Bilder