Bericht der Wanderung vom 29.5.2016

von | Juni 2, 2016 | Aktivitäten, Wandern | 0 Kommentare

Juni-Wanderung 2016


Leitung: Günter Forsbach

Die Juni-Wanderung am 29.05.2016 begann mit einem leichten Handicap. Alle, die mit dem Auto über die Kaiserstraße zum Schützenplatz wollten wurden über „Im Hausfeld“ geleitet, dort die Feuerwehrzufahrt zu nutzen, um schließlich zum Sammelpunkt zu gelangen.

Der größte Teil des Schützenplatzes wurde für den Aufbau des Familienfestes der freiwilligen Feuerwehr abgesperrt, welches am gleichen Tag dort stattfinden sollte.

So trafen insgesamt 11 wanderlustige Teilnehmer, die sich dann auf 3 Autos verteilten, um die Wanderung anzugehen. Einige ebenfalls Interessierte mussten Ihre Teilnahme absagen, weil sie gesundheitliche Probleme hatten. Dafür unsere besten Genesungswünsche.

Nachdem dann die Autos der Mitfahrer, durch uns vom Schützenplatz entfernt wurden, konnten wir schließlich die Wanderung um kurz nach 10:00 Uhr angehen.

Zunächst fuhren wir die Haus-Gravener-Str, die Schneider Str., die Bergische Landstraße parallel zur Autobahn A3 entlang. Dann bogen wir an der Trompeter Straße nach rechts ab, um im weiteren Verlauf durch Leichlingen hinauf nach Witzhelden zu fahren. In Ortsmitte Witzhelden bogen wir dann links nach Solingen ab. Nach wenigen 100 Metern nutzten wir dann rechts die Glüderstraße und fuhren talwärts. Kurz vor der Wupperbrücke stellten wir dann die Autos rechts auf dem Wanderparkplatz ab.

Hier war der Start- und Endpunkt unser heutigen Wanderung.

Hier überquerten wir die Glüderstraße und bogen kurz vor der Wupperbrücke links in den Landrat-Lucas-Weg ein.

Aus Wikipedia:
Der Landrat-Lucas-Weg ist ein 24 Kilometer langer Bezirkswanderweg im Bergischen Land. Er führt von Leverkusen-Opladen über Leichlingen bis Solingen-Burg an der Wupper.
Geschaffen wurde der Wanderweg Ende der 1930er Jahre von dem Bezirk Bergisches Land des Sauerländischen Gebirgsverein und wurde dort als Bezirkswanderweg 5 geführt. Der Wanderweg ist benannt nach Adolf Lucas, einem früheren Landrat des Landkreises Solingen, zu dem Opladen früher gehörte. Lucas hatte den Sitz des Kreises 1914 nach Opladen verlegt.

Am „Lucasweg“ wandten wir uns nach links und nahmen den steilen Aufstieg um die etwa 100 Höhenmeter zur Wupper zu erklimmen. Auf diesem Weg kamen uns zwei Reiterinnen entgegen, die ihre Pferde wegen des steilen Abstiegs am Zügel und zu Fuß führen mussten.

Oben angelangt und noch einige Meter Richtung Wupper gegangen bot sich uns eine phantastische Fernsicht auf die gegenüberliegende Seite der Wupper mit ihren Ortschaften.

Nach wenigen Metern auf der Höhe ging es aber auch wieder ca. 50 bis 80 Meter bergab.
Hier überquerten wir den Radershofener Bach auf einer verstärkten Holzbrücke. Nach dem Bach ging es wieder steil nach oben, um auf der Höhe nun den Ausblick auf den Balkhauser Kotten und die Ortschaft Balkhausen in Solingen zu genießen.

Auch hier ging es recht schnell wieder hinab in das Betscheider Bachtal. Auch hier überquerten wir den Bach über eine kleinere Holzbrücke.
Nun begann ein heftiger Aufstieg, den Günter mit dem Ausdruck: alpiner Charakter belegt.
So ganz falsch lag er damit nicht.

Vorbei an Felsstufen, bei denen sich auch die geübtesten Mountainbiker veranlasst sahen, von ihren Rädern abzusteigen und zu schieben, nahmen wir die nächste Anhöhe, um dann auf Felsklippen hoch über der Wupper unseren Weg fortzusetzen.
Schließlich erreichten wir den Abstieg nach Wupperhof. Hier ging es dann in engen Serpentinen ca. 100 Höhenmeter bergab.

Günter, vor allen unten angekommen, reservierte dann die kurz die Plätze für unsere Einkehr, die wir für ca. 13:30 Uhr geplant hatten.

Als der letzte Teilnehmer das Tal in Wupperhof erreicht hatte ging es dann zügig weiter, links der Fließrichtung der Wupper mit Ziel Rüdenstein und Oberrüdener Kotten.
Der schwierigste Teil der Wanderung lag jetzt hinter uns und wir konnten die flachen Wege entlang der Wupper nutzen.

Am Rüdenstein angekommen gingen wir dann sofort über den schmalen Steg, der uns zum Oberrüdener Kotten führte.

Nun ging der Wanderweg auf der rechten Seite der Wupper weiter Richtung Brücke „Haus Fähr“.
Auf diesem Weg, ungefähr hinter dem Ausflugslokal begegnete uns eine Spaziergänger-Gruppe, die einzeln oder zu zweit eine Alpaka (Lama) an der Leine führten.

Einige der Tiere waren bereits geschoren, andere eben noch nicht. Die geschoren Tiere sahen gegenüber den Anderen wie „Punks“ aus.

 

An der „Fährer“ Brücke bogen wir rechts ab und liefen auf das Lokal unserer Einkehr bei der letzten Wanderung zu.

Nun ging es nach rechts durch die Ortschaft Obenrüden, an dem Zuweg zum Oberründener Kotten vorbei in den Waldweg nach Wüstenhof. Wir passierten rechts den Solinger Paddelclub eV und stießen dann nach einigen hundert Meter auf den Odenthaler Weg in Solingen-Wupperhof.
Hier hielten wir nun Einkehr, um uns mit volkstümlichen Speisen zu stärken, aber auch unseren Elektrolyse-Haushalt wieder aufzufrischen.

Nach etwa einer Stunde machten wir uns auf den Weg, die ca. letzten ca. 3,5 km bis zu den Autos zurück zu kehren.

Wir überquerten zunächst wieder die Wupper, um dann rechts, über den Wanderparkplatz, an dem kleinen Wasserkraftwerk „Auer Kotten“ vorbei zu gehen.
Ein kurzer, aber gemütlicher Anstieg bracht uns dann auf halbe Höhe zu Burg Hohenscheid in Solingen, einem ehemaligen Hotelkomplex, der jetzt für eine landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung steht.
Nach einem scharfen Linksknick folgten wir dem Wanderweg durch die Ortschaft Bankhausen.

Am Ende der Ortschaft überquerten wir die Balkhausener Str., um auf einem schmalen asphaltierten Streifen den Felsen „Kastelei“ zu passieren. Dies ist eine unbefestigte Engstelle auf dem Weg zum Balkhausener Kotten.

Nach kurzem Weg konnten wir die Straße erneut überqueren, um durch eine Leitplanke geschützt die Rasenfläche des Balkhausener Kottens zu erreichen.
Den Kotten habe wir für einige Fotos genutzt, sind aber doch sofort weitergegangen, weil sich der Himmel bedrohlich zuzog. In der Linkskurve vor dem Campingplatz Glüder haben wir dann doch einige Regentropfen abbekommen.

Nach längstens 5 Minuten war der Regen vorüber und wir konnten so, die noch wenigen hundert Meter zum Auto trocken zurücklegen.

Nun führen wir dann gemeinsam zum Schützenplatz nach Richrath, um dort beim Abbau der Festzelte beratende Unterstützung anzubieten und noch bei den restlichen Löscharbeiten zu helfen.

Resumèe: Es war wieder ein toller Tag mit vielen Erlebnissen und einer tollen Tourenplanung

Die nächste Wanderung ist für den 10. Juli 2016 (2. Sonntag im Monat) angesetzt.

Euer Peter

Written By Petra

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