Bergische Heidetrasse / Hildener Stadtwald: Wanderung vom 10.02.2019

Bergische Heidetrasse / Hildener Stadtwald: Wanderung vom 10.02.2019

Heute war der harte Kern unserer Wander-ZWARler gefragt. Trotz miesester Wetteraussichten trafen sich pünktlich um 10 Uhr am Senioren-Treff 10 mit Schirm und Capes bewaffnete „Unentwegte“, um mit Evi und Peter zur turnusmäßigen Wanderung nach Hilden zu fahren. Schon zum Start mussten wir mit Widrigkeiten kämpfen: Es gab kaum Parkplätze am Senioren-Treff (in der Schützenhalle fand eine Hundeausstellung statt) und auch so gut wie keine Stellplätze am Hildener Waldschwimmbad : der große „Hildener Waldlauf“ hatte mehrere Hundert (Marathon)-Läufer aus ganz NRW in den Hildener Stadtwald gelockt.

Nachdem wir irgendwo die drei Autos geparkt hatten, starteten wir bei leichtem Regen am Gasthaus/Restaurant „12 Apostel“ zu unserer knapp 3-stündigen Wanderung. An der Waldkaserne querten wir die Elberfelder Straße, marschierten auf relativ festem Wegebelag (die Pfützen mussten natürlich umgangen werden) über Kalstert ins Naturschutzgebiet Jaberg und Sandberg. Bei der Fortsetzung durch den Hildener Stadtwald nach Kesselsweiher und in den Spörklenbruch wurden wir von einem „See“ ausgebremst: knöcheltief stand hier das Regenwasser auf dem schmalen Wanderpfad, und wegen eines Zauns war auch eine Umgehung nicht möglich. Also war eine Planänderung der Organisatoren Evi und Peter erforderlich. Ein Stück ging es zurück, dann auf Alternativwegen zurück durch die Hildener Heide zum Ausgangspunkt Waldschwimmbad/12 Apostel. Nachteilig war dabei, dass wir den „Läufern“ ins Gehege kamen. Entweder kreuzten wir deren Strecke, oder die matschspritzenden Läufer und Läuferinnen kamen uns entgegen oder von hinten angekeucht, so dass wir nur hintereinander, ganz rechts, im Gänsemarsch, langsam vorwärts kamen. Nach ziemlich genau 12 km und nach fast drei Stunden erreichten wir wieder unsere Fahrzeuge. Mit Handfegern und in den Pfützen wurde der gröbste Dreck von den Wanderschuhen entfernt. Trotzdem hat es Spaß gemacht (bei schönem Wetter kann schließlich jeder wandern).

Fünf aus unserer Truppe kehrten dann noch im Gasthaus Tillmanns in Hilden ein und stärkten sich bei Radler, Alt, Schnitzel, Haxen-Pfanne und Kessel-Sülze: alles sehr lecker und wir waren wieder mit der Welt versöhnt. Für die Organisation und Durchführung dieser nicht ganz alltäglichen Wanderung danken wir Evi und Peter C.

Euer Herbert

Christas Fotos

Mit 10 Wander(ern)/innen ging es am 14.10.2018 los.

Wie immer trafen wir uns am 2. Sonntag im Monat vor der Schützenhalle in Richrath.
Nachdem die jeweilige Fahrzeug-Besatzung fest stand, ging es auf Stadt- und Landstraßen über Leichlingen, Witzhelden, Hilgen und Burscheid nach Wermelskirchen. Im Freizeitpark Eifgen stellten wir dann die Autos ab.

Zunächst ging es hier dem Eifgenbach abwärts, vorbei an der Bergermühle.

Nach einem steilen Aufstieg führte uns der Weg in die Ortschaft Dhünn (zu Wermelskirchen). Durch Dhünn, mit seinen malerischen, beschieferten, bergischen Fachwerkhäuser, passierten wir auch die beeindruckende Kirche.
Der weitere Weg führte uns dann über einen Platz mit Außengastronomie, vorbei an dem Hotel „Zu den drei Linden“.

Nun schlugen wir den Weg Richtung Staelsmühle (eine ehemalige Fruchtmühle, jetzt Wohnhaus) und Knochenmühle (wie Dhünn an der kleinen Dhünn gelegen) ein.

Nach einem sachten Anstieg mußten wir die L101 überqueren und fanden hier eine Bank und eine Schutzhütte, die uns zur Rast einluden. Wegen des schönen und warmen Wetters nutze Kornelia die Gelegenheit, um hier barfuß zu laufen.   

Weiter ging es zur Hofschaft Well, wieder am Eifgenbach, über Eipringhausen zurück zu den Autos.

Für den Rückweg hatten wir eine Einkehr im Rustikus in Witzhelden geplant, aber wegen des übergroßen Andrangs schnell wieder verworfen. Als wir schließlich von dem angesteuerten Parkplatz herunter waren, sind wir nach Langenfeld ausgewichen und im „Bjou“ am Marktplatz gelandet.
Hier wurden wir schnell, gut und freundlich bedient. 

Und wieder hatten wir bei bestem Wetter eine schöne Wanderung von etwa 14 km absolviert. Vielen Dank an die Organisatoren Evi und Peter.

Peter M.

Bilder der Wanderung

Wanderung ins Gelpetal mit Ronsdorfer Talsperre am 12.08.18

Am 12.08.2018 fanden sich insgesamt 8 Wanderer vor der Schützenhalle ein. Schnell verteilten wir uns auf 2 Autos und es ging nach Wuppertal-Cronenberg (Hahnerberg). Hier stellten wir die Autos in einer Wohnstraße ab.

Schon ging es zu Fuß steil bergab. Über mehrere Serpentinen gelangten wir in die Ortschaft „In der Gelpe“ mit einem urigen Ausflugslokal, dem Gelper Hof. In der Hoffnung hier später unsere Akkus auftanken zu können, ließen wir das Lokal „links“ des Weges liegen und folgten nun der Gelpe aufwärts der Straßenführung bis wir schließlich die spärlich fließende Gelpe mit einer Brücke überqueren konnten.

Jetzt folgten wir dem ausgewiesenen Wanderweg A3 und gelangten zur Ronsdorfer Landesklinik. Hier mussten wir dem Wanderweg „N“ folgen um schließlich zur Ronsdorfer Talsperre zu gelangen (Heute nur noch Baudenkmal, früher für die Wasserversorgung von Wuppertal-Ronsdorf genutzt).

Bei einer kurzen Rast an einem schattigen Holzplatz nahe der Talsperre verzehrten wir unseren selbst mitgebrachten Proviant.

Danach ging es auf den „Hohlweg“, entlang des Saalbachs über Remscheider Gebiet, an mehreren historischen Hämmern vorbei, in deren aufgestauten Teichen

zum Teil ein großer Fischbestand zu erkennen war. Auch sahen wir einen etwas verwilderten Mini-Golfplatz nahe der Saalbachmündung.

Im Zillertal mündete der Saalbach in den Gelpebach. Im Haus „Zillertal“ an der Hundsschüppe (Holz-Skisprungschanze) gelegen, kehrten wir dann mit großem Durst ein, rangen uns dann später doch noch durch hier auch etwas zu essen.

Die „Hundsschüppe“ wurden in den 1920/30er Jahren vom Wuppertaler Skiverein genutzt, um im Winter nicht immer den weiten Weg ins Sauerland fahren zu müssen. Der Schanzenrekord wurde in der 1930er mit 29 Metern erreicht und nie übertroffen.

Nach unserer Einkehr machten wir uns auf den Weg zum Ziel der Wanderungen, zum Steffenshammer, in Remscheid-Clemenshammer.

Der Rückweg zu unseren Autos erfolgte dann auf der anderen Seite des Gelpebachs. Hier kamen wir erneut am Haus „Zillertal“ vorbei. Blieben aber auf dem Heimweg und folgten der Gelpe über Käshammer, Jasperkotten und Tippelskotten bis zu der Bücke, die wir bereits auf dem Hinweg in anderer Richtung genutzt hatten.

Als wir an den Gelper Hof gelangten, konnten wir hier nicht einkehren, weil sich eine „Geschlossene Gesellschaft“ des gesamten Lokals bemächtigt hatte.

Also ging es ohne Rast den steilen Anstieg, den wir von Vormittag in anderer Richtung kannten, wieder zu unseren Autos zurück.

Trotz verschiedener Hindernisse war es eine schöne Wanderung.

Peter M.

Bilder Gelpetal

Wander-Zwarler auf Harz-Tour

Wander-Zwarler auf Harz-Tour

Zu einem verlängerten Wanderwochenende brachen 9 Zwarler an Fronleichnam auf. Wernigerode im Harz liegt so zentral zu diversen Touristenattraktionen, dass die Anfahrten unterschiedlich ausfielen. Die einen wollten den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg, die anderen die gigantische Hängeseilbrücke an der Rappbodetalsperre sehen und – tatsächlich- einige auch den spektakulären Flug mit der bis zu 85 km/h schnellen Doppelseilrutsche an der Rappbodetalsperre wagen. Leider machten die Gewitterwolken um den imposanten Brocken letztere Abenteuer zunichte. Mit großem Hallo begrüßten sich dann die Wanderer in der wunderschönen Altstadt von Wernigerode. Der Brocken hielt weiterhin die Regenwolken fest, da blieb ausreichend Zeit fürs Essen im Biergarten des Hotels, bis dann doch der Regen auch auf das Tal herunterprasselte. Die von Evi und Peter sorgfältig ausgearbeitete Wanderung führte uns am ersten Wandertag auf einem Bergweg hoch über dem Ilsetal zum Ilsestein, von dem nun ein Gruppenfoto unsere WhatsApp-Gruppe ziert. Eine mit viel Liebe gestaltete kleine Rasthütte bot uns beim plötzlichen heftigen Regenschauer willkommenen Schutz, bevor wir das Etappenziel Waldgasthaus Plessenburg erreichten, wo ein Wanderer, der den Bus bevorzugt hatte, auf uns wartete. Gemeinsam hüpften, sprangen, rutschten wir den urig-romantischen Heinrich-Heine-Pfad, vorbei an sprudelnden Wasserfällen der Ilse, zurück ins Tal. Auch der zweite Wandertag verschonte uns vor prallem Sonnenschein. So war der stetige Anstieg zum Eckerstausee kein Problem. Auch die Fotografen kamen auf ihre Kosten, denn der abschließende Aufstieg zur Scharfensteinklippe belohnte mit einem spektakulären Panorama. Nur gut, dass in der Vogelmühle ein kühles Bier auf uns wartete, denn nach dem Rückweg hatten wir stolze 20 km Tagespensum erreicht. Beim „Absacker“ im Hotel-Restaurant waren wir uns alle einig: Auch dieses Wochenende, von Tina und Mike gebucht, von Evi und Peter sorgsamst geplant, war wieder ein voller Erfolg. Unser Dank gebührt diesen Zwarlern, die verantwortungsvoll und selbstlos Zeit für andere opfern!

Eure Gisela

Altenberger Dom und Dhünntalsperre

Altenberger Dom und Dhünntalsperre

Am 10. Juni trafen sich eine kleine Gruppe Wanderer zum üblichen Termin um 10:00 Uhr am Seniorentreff in Richrath. Das Wetter war besser als erwartet, so dass wir die große von Günter geplante Runde laufen konnten. Die zwei für sieben Wanderer ausreichenden Autos wurden am Altenberger Dom geparkt, und los ging es auf die 16 km lange Runde vorbei an der Dhünntalsperre. Nicht vergessen darf man die Attraktionen am Wegesrand. Günter hatte zu unserer Unterhaltung unterwegs extra ein Radrennen inszeniert ;-). Lange aufhalten ließen wir uns nicht, so setzten wir unseren Weg fort. Nach gut einem Drittel des Weges konnte man die Talsperre schon sehen. Kurze Zeit später war die Mauer erreicht, und die Butterbrotdosen wurden geplündert. Nach kurzer Rast ging es weiter. Nach einem kleinen Disput mit einer Reiterin auf den leicht lädierten Wanderwegen versperrte uns ein Reiterhofbesitzer den Durchgang. Ob das rechtmäßig war, ließ sich vor Ort nicht klären. Wir suchten eine Ausweichroute und setzten den Weg auf wirklich interessanten Wegen fort. Hinter Limmringhausen trafen wir auf den Eifgenbach. Diesem folgten wir, bis wir vorbei am Märchenwald wieder in Altenberg ankamen. Mit einem leckeren Stück Kuchen im Küchenhof beendeten wir die Wanderung und fuhren anschließend zurück nach Richrath. Wir danken Günter für die schöne Idee für diese Wanderung und freuen uns auf’s nächste Mal.

Durch den Dünnwalder Wald am 08.04.2018

Durch den Dünnwalder Wald am 08.04.2018

Trotz urlaubsbedingter, vorheriger Absagen fanden sich sechs wanderwillige zu unserer April-Wanderung ein.
Um 10:00 Uhr ging es mit 2 Autos bei unserem Treffpunkt los. Ziel war wieder der Wanderparkplatz „am Hornpottweg“, an der Stadtgrenze zwischen Leverkusen-Schlebusch und Köln-Dünnwald.

Diesmal überquerten wir nicht die B51, sondern gingen sofort in den angrenzenden Wald und umrundeten den mitten im Wald gelegenen, renaturierten Baggersee. Nun wandten wir uns der abseits der Straßen gelegenen Ortschaft Hornpott zu. Nach weiteren Feldwegen gelangten wir dann über die Marienheider Straße und die Prädemonstranten Straße in den Ortskern von Köln-Dünnwald. Etwa 300 m mussten wir an der B51 entlang, um auf der gegenüberliegenden Seite in das Naherholungsgebiet „Höhenfelder See“ zu gelangen. Wir umrundeten den See zur Hälfte und fanden 2 Bänke vor, auf denen wir dann Rast machten. Auf „unserer“ Seeseite hing auch ein Seil an einem Baum, an dem man sich tarzanähnlich in die Flut stürzen konnten. Nach reiflicher Überlegung haben wir alle darauf verzichtet.

Auf dem See war ein Angler in einem Ruderboot und auf der anderen Seeseite eine Hundemeute (unter Aufsicht), die offensichtlich den Badetag sichtlich und lautstark genossen.

Nach unserer Rast machten wir uns auf den Weg zu einem kleineren See in der Nähe. Hier war auch ein Holz-Tipi, „Köhlerhütte“ genannt, einige Spielgeräte und eine kunstvoll geschnitzte Holzbank, die als Lehne zwei Vögel mit ausgebreiteten Schwingen darstellten. Die Köpfe der Vögel waren allerdings von Vandalen abgesägt worden. Eine absolut sinnlose Zerstörung!!!

Nun gingen wir durch den Staatsforst vorbei an Dünnwalder Strandbad (mitten im Wald gelegen) und trafen auf die Odenthaler Straße.
Hier fragten uns Passanten nach dem Weg zum Strandbad. Wir konnten helfen und so erfuhren wir, dass hier gelegentlich Veranstaltungen durchgeführt werden und man dort auch gut Essen könnte. Vielleicht ein Tipp für die Zukunft?

Nach Überquerung der Odenthaler Straße und einen längeren Abschnitt durch den Dünnwalder Wald gelangten wir nach ca. 2,5 Stunden und etwa 14 km Strecke zum Wanderparkplatz zurück.

Nachdem wir nicht wieder zurück zum Strandbad wollten, haben wir uns entschlossen den Wandertag im „Richrather Hof“ ausklingen zu lassen.

Durch Gisela und Alfred haben wir einen „neuen“ und leicht zu begehenden Wanderweg kennengelernt, der sich auch mangels Steigungen für ungeübte Wanderer gut eignet.

Euer (Wander)-Peter

Fotos: Dünnwalder Wald