Sommerfest 2018

Sommerfest 2018

Der Wettergott meinte es an diesem Samstag wieder ganz besonders gut mit den ZWARlern. Wahrscheinlich spielte das Datum 18.08.18 eine Rolle.

Zur Vorbereitung trafen sich einige bereits um 11 Uhr.  Die Tische und Stühle wurden unter den Bäumen neben der Schützenhalle aufgestellt. So war für jeden ein gemütliches und schattiges Plätzchen reserviert. Der Rest der Besucher trudelte gegen 13 Uhr ein. Insgesamt waren es 35 Personen. Von ZWAR Reusrath konnten wir auch einige Gäste begrüßen.

Das Team vom Seniorentreff hat uns mit lecker gegrillten Kotelett und Würstchen versorgt.

Zusammen mit den gespendeten Salaten, Dips, Broten und Nachtisch wurde daraus ein tolles Büfett, das wegen der Wespenplage neben der Theke in der Halle aufgebaut wurde.

Dazu gab es kühles Pils und auch antialkoholische Getränke wurden gereicht.

Aber nicht nur für Essen und Trinken, sondern auch für Unterhaltung mit diversen Spielen war gesorgt. Einige fanatische Spieler konnten sich von Carrom nicht trennen, obwohl die Finger vom Schnipsen schon gewaltig weh taten.

Alles in allem war es wieder durch die gute Organisation von Petra, Klaus und Uwe ein gelungenes Fest.

Elisabeth K.

Fotos: Gisela Bürstle, Matthias Neff

Wanderung ins Gelpetal mit Ronsdorfer Talsperre am 12.08.18

Am 12.08.2018 fanden sich insgesamt 8 Wanderer vor der Schützenhalle ein. Schnell verteilten wir uns auf 2 Autos und es ging nach Wuppertal-Cronenberg (Hahnerberg). Hier stellten wir die Autos in einer Wohnstraße ab.

Schon ging es zu Fuß steil bergab. Über mehrere Serpentinen gelangten wir in die Ortschaft „In der Gelpe“ mit einem urigen Ausflugslokal, dem Gelper Hof. In der Hoffnung hier später unsere Akkus auftanken zu können, ließen wir das Lokal „links“ des Weges liegen und folgten nun der Gelpe aufwärts der Straßenführung bis wir schließlich die spärlich fließende Gelpe mit einer Brücke überqueren konnten.

Jetzt folgten wir dem ausgewiesenen Wanderweg A3 und gelangten zur Ronsdorfer Landesklinik. Hier mussten wir dem Wanderweg „N“ folgen um schließlich zur Ronsdorfer Talsperre zu gelangen (Heute nur noch Baudenkmal, früher für die Wasserversorgung von Wuppertal-Ronsdorf genutzt).

Bei einer kurzen Rast an einem schattigen Holzplatz nahe der Talsperre verzehrten wir unseren selbst mitgebrachten Proviant.

Danach ging es auf den „Hohlweg“, entlang des Saalbachs über Remscheider Gebiet, an mehreren historischen Hämmern vorbei, in deren aufgestauten Teichen

zum Teil ein großer Fischbestand zu erkennen war. Auch sahen wir einen etwas verwilderten Mini-Golfplatz nahe der Saalbachmündung.

Im Zillertal mündete der Saalbach in den Gelpebach. Im Haus „Zillertal“ an der Hundsschüppe (Holz-Skisprungschanze) gelegen, kehrten wir dann mit großem Durst ein, rangen uns dann später doch noch durch hier auch etwas zu essen.

Die „Hundsschüppe“ wurden in den 1920/30er Jahren vom Wuppertaler Skiverein genutzt, um im Winter nicht immer den weiten Weg ins Sauerland fahren zu müssen. Der Schanzenrekord wurde in der 1930er mit 29 Metern erreicht und nie übertroffen.

Nach unserer Einkehr machten wir uns auf den Weg zum Ziel der Wanderungen, zum Steffenshammer, in Remscheid-Clemenshammer.

Der Rückweg zu unseren Autos erfolgte dann auf der anderen Seite des Gelpebachs. Hier kamen wir erneut am Haus „Zillertal“ vorbei. Blieben aber auf dem Heimweg und folgten der Gelpe über Käshammer, Jasperkotten und Tippelskotten bis zu der Bücke, die wir bereits auf dem Hinweg in anderer Richtung genutzt hatten.

Als wir an den Gelper Hof gelangten, konnten wir hier nicht einkehren, weil sich eine „Geschlossene Gesellschaft“ des gesamten Lokals bemächtigt hatte.

Also ging es ohne Rast den steilen Anstieg, den wir von Vormittag in anderer Richtung kannten, wieder zu unseren Autos zurück.

Trotz verschiedener Hindernisse war es eine schöne Wanderung.

Peter M.

Bilder Gelpetal

Duisburger Hafen, die 2.

Am 28.07.2018 fanden sich 7 Teilnehmer für den Besuch des Schifffahrtsmuseums und einer anschließenden Hafenrundfahrt im weltgrößten Binnenhafen in Duisburg, an unserem Treffpunkt, vor der Richrather Schützenhalle, gegen 9:00 Uhr ein.
Wegen des großen Andrangs zur ersten Hafenrundfahrt in 2017 wurde nun eine zweite Fahrt für die damals daheim gebliebenen organisiert.

Mit zwei Autos fuhren wir dann vorwiegend über die A3 zum Duisburger Schifffahrtsmuseum, dass um 10:00 Uhr seine Pforten öffnete.

Das Schifffahrtsmuseum war in einer historischen, ehemaligen Schwimmhalle untergebracht. Diese Schwimmhalle war zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts, wie damals üblich, mit Empore, erbaut worden. Da zum damaligen Zeitpunkt beim Baden auch noch die Geschlechtertrennung üblich war, gab es eine große Schwimmhalle für die Herren, und eine etwas kleinere Schwimmhalle für die Damen, die parallel zueinander gebaut wurden.

Im Schifffahrtsmuseum genossen wir trotz enormer Hitze viele Einblicke in die Fluss-Schiffahrt, über das Flössern, über das Treideln (hier wurden die Schiffe und Barken durch Tier- und Menschenkraft vom Ufer aus flussaufwärts gezogen), über Plattbodenschiffe mit seitlichen Schwertern und die Anfänge der Dampfschifffahrt. Ein Einbaum von 15 Metern Länge und erbaut ca. 350 Jahre v. Chr. wurde vor Jahren im Uferschlamm entdeckt und so verkokelt hier ausgestellt.

Nach dem Besuch des Museums konnten wir um 11:45 Uhr unsere Hafenrundfahrt mit der „Rheinfels“ beginnen. Der Zustieg war nur wenige hundert Meter vom Museum entfernt, am Eisenbahnhafen, zu Fuß gut erreichbar.

Nachdem wir an unserem reservierten Tisch im Inneren der „Rheinfels“ Platz genommen hatten, fuhren wir zunächst zum Rhein, den wir überquerten um in den Rheinpreussenhafen ein zu fahren. Am Ende des Hafenbeckens machten wir kehrt, um dann etwas weiter rheinaufwärts links (oder Backbord) in den Hafenkanal einzubiegen. Von hier aus sind die Fiscalhafenbecken A, B und C erreichbar. In das Hafenbecken durften wir nicht einfahren, weil hier ein erhöhter Gefahrenbereich ist, aufgrund der zahlreichen Öl- und Gastanks auf der Backbordseite. Die Hafenbecken B und C konnten von der „Rheinfels“ befahren werden. In jedem der drei Hafenbecken waren stirnseits Werften, die von der Binnenschifffahrt genutzt werden konnten. Wurde noch einige Jahre zuvor ein Großteil der Kohle über den Duisburger Hafen ausgeführt, wird jetzt hier die Importkohle umgeschlagen. Ein großen Teil der Ausfuhren machen jetzt hier Schrott und Edel-Schrott aus, der teilweise auch im Hfen zerlegt und gepresst wird. 

Vom Schiffsführer bekamen wir einige Kunstwerke erklärt, die im Hafen aufgestellt wurden. Bei einigen war sehr viel Phantasie gefragt. Ein Kunstwerk ist mir jedoch persönlich gut im Gedächtnis geblieben. Es handelt sich um eine Steele in Rein-Orange (RAL 2004), der Werbefarbe eines meiner früheren Arbeitgeber (1970-1984).

Gegen 14:00 Uhr war unsere Hafenrundfahrt zu Ende. Um Essen zu gehen zu spät, für Kaffee und Kuchen zu früh, Also entschlossen wir uns, zunächst nach Hause zu fahren und haben dann in der Richrather Eisdiele je eine große Portion Eis genossen.

Es war rundherum ein gelungenes Event, von Christel W. und Tina K. gut organisiert. 

Peter M.

Bilder zum Event

Ahrweiler : Regierungsbunker und Altstadt am 22.07.2018

Ahrweiler : Regierungsbunker und Altstadt am 22.07.2018

ZWAR…. Reise in die Vergangenheit!!!!!

Sonntag, 22. Juli 2018, 31 Zwarler trafen sich am Schützenplatz, um gemeinsam eine Tagestour zum ehemaligen Regierungsbunker der BRD in Ahrweiler zu machen.
Aufgeteilt in 2 Gruppen, wurde für uns ab 12 Uhr für 2 Stunden Geschichte lebendig. Politik, Themen, Dinge, Begriffe wie ‚Warschauer Pakt‘, ‚Kalter Krieg‘, ‚Eiserner Vorhang‘, ‚Spionage‘, Telefon mit Wählscheibe, Telefax, ABC-Maske, begleiteten unsere Jugend und wurden plötzlich wieder real.
Tief beeindruckt verließen wir diesen Rundgang, um nun nach Ahrweiler zu fahren, wo wir 2 Std. Zeit hatten, um, dem Wetter angepasst, die Eiscafés zu stürmen.
Für 16 Uhr hatten wir eine Stadtführung durch das historische Ahrweiler gebucht, wo uns stille Winkel und beschauliche Ecken gezeigt wurden, die vom Touristenstrom nicht vollkommen überflutet waren. Der offizielle ZWAR-Ausflug war damit beendet, doch einige ließen den Abend noch gemeinsam in netter Runde ausklingen.
Liebe Grüße Eure Eva I.

Herberts Bilder zu Ahrweiler Regierungsbunker und Altstadt mit Texten:

Aquazoo in Düsseldorf am 05.07.2018

Aquazoo in Düsseldorf am 05.07.2018

Nach der Neueröffnung des grundsanierten, lange geschlossenen Düsseldorfer Aquazoos / Löbbecke-Museum im Frühjahr trafen sich am 05.07.2018 vor dem Eingang im Nordpark zu einem zweiten Besuchstermin 8 Teilnehmer. Wie bei der ersten Besuchstour hatten Mike und Tina auch diesmal eine Führung arrangiert.
Da wir die Gruppenstärke von 10 Personen nicht erreichten (in der Gruppe kostet der Eintritt 5 € statt 9 € pro Person) nahmen wir kurzfristig ein junges Paar mit ihrer kleinen Tochter in unsere ZWAR-Gruppe auf (die zahlten Mike 10€) und die interessante Führung konnte beginnen.
Unser Führer bot uns eine Fifty/Fifty-Führung an (halb hinter und halb vor den Kulissen, sprich Wasserbecken, etc.), die wir dankend in Anspruch nahmen.
Da bekanntlich alles Leben auf unserer Erde aus dem Wasser kommt, begann die Führung im Bereich Ozeane und zwar hinter den Schaubecken, wo wir Erläuterungen zu dem umfangreichen Equipment für die Becken der Kraken, Haie, Piranhas und Rochen erhielten. Die Fütterung der Tiere und die Reinigung der Becken bzw. wie die Pflanzen- und Korallenpflege funktioniert konnten wir also aus Sicht der Zoologen, Biologen und Techniker von einer für Normalbesucher sonst nicht möglichen Seite bestaunen.
Die knapp 2-stündige Führung bescherte uns interessante Einblicke in sämtliche Bereiche des Aquazoos, wie z.B. Erste Lebensformen, Tropische Korallenriffe, Besiedlung der Süßgewässer, Vielfalt der Amphibien und der Kriechtiere, Artenschutz, Raum- und Schwarmverhalten der Fische, Fortbewegung an Land, Tarnung und Warnung, aber auch die Trockengebiete der Erde, um nur die wichtigsten zu nennen. Für mich persönlich – und ich glaube, da spreche ich für die meisten von unserer Gruppe – war der Höhepunkt der Führung, als unser Führer aus „den hinteren Räumen“ in einem gläsernen Terrarium eine Vogelspinne heranholte, das giftige Exemplar dem Glaskasten entnahm, und auf seiner Hand streichelte. Nachdem wir vieles über das Verhalten der Vogelspinne gehört hatte, trauten sich einige von uns auch, mit diesem doch bei näherem Hinsehen friedlichen Exemplar („sie war vorher gefüttert worden und der Mensch passt nicht in das Beuteschema einer Vogelspinne) „zu kuscheln“ bzw. die haarigen Beine zu streicheln.
Am Ende der Führung konnte jeder noch auf „eigene Faust“ den Aquazoo besichtigen. Mit privaten PKW’s bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln ging es zurück nach Langenfeld, wo fünf von uns noch beim Eiscafé Dolomiti auf der Kaiserstraße die warme Sonne bei einem Becher Gelato genossen haben.

Herberts Bilder vom Aquazoo

Besuch der historischen Gesenkschmiede Henricks in Solingen

Am 21.06.2018 trafen sich trotz gesundheitsbedingter Absagen 12 Interessenten der ZWAR-Gruppe Richrath, um die historische Gesenkschmiede Henricks in Solingen-Merscheid zu besuchen.

Mit drei Autos fuhren wird dann um 14:15 Uhr über Stadtstraßen nach Solingen.

Vor der Schmiede konnten wir bereits ältere Maschinen betrachten.
Im Inneren der Schmiede wartete der bestellte Führer, ein ehemaliger Betriebsmeister, um uns sachkundig und anekdotenreich durch die Ausstellung zu führen. Z. B. waren die sanitären Einrichtungen der Gesenkschmiede mit Duschen und Porzellan-WC Ende des 1900 Jahrhunderts so fortschrittlich, dass Sonntags während der Betriebsruhe, die in der Nachbarschaft lebenden Frauen sich regelmäßig zum Duschen in den Betriebsräumen trafen. Da sonst nur Zinkbadewanne und auf dem Kohleofen erhitztes Wasser zur Verfügung stand.

Wir wurden mit der Herstellung einer Handarbeitsschere vertraut gemacht (auch demonstrativ durch Facharbeiter), vom Spalten des Roheisens, übers Schmieden, Härten bis zum Lochen des Scherenauges.

Die weiteren bis zu ca. 170 Arbeitsschritte zur Herstellung einer Schere wurde dann auf andere Firmen, wie Schleifereien, Plistereien, Reidereien weitergegeben.

Es war eine sehr detaillierte und humorvolle Führung und alle Beteiligten waren begeistert von diesem Besuch.

Einen Dank auch an Lothar, der diesen Besuch bestens organisiert hatte.

Peter M.

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