Martinsgansessen im Café am Wald

Martinsgansessen im Café am Wald

Die AWO lud zum Gänseessen, dank Christas Initiative konnten wir mit 7 Personen am 9. November nach dem “anstrengenden” Italienisch-Kurs gleich zum Mittagessen vom Seniorentreff ins Café am Wald wechseln. Susanne hatte netterweise einen Tisch für uns freigehalten, denn wir kamen etwas später. Alle anderen saßen schon auf ihren Plätzen und harrten in freudiger Erregung der Dinge, die da kommen sollten. Und das kam: 1 Teller mit 1 Keule oder einem Stück Brust, Rotkohl, einem Kloß, einem Apfel und einigen Kastanien, das ganze eingebettet in eine köstliche dunkle Soße. Als Nachtisch ein Bratapfel mit Vanillesauce, als Getränke 1 Glas Rotwein oder Wasser, alles im Preis von 12,50 Euro inklusive! Es war lecker und ein netter Abschluss des Nachmittags. Danke an Susanne!

Thermomix-Abend “Erlebniskochen mit Gabi”

Thermomix-Abend “Erlebniskochen mit Gabi”

Am 3.11. hatte Gabi uns zu einem Erlebniskochen in das Langenfelder Thermomix-Kochstudio eingeladen. Alle 12 Teilnehmer durften sich an einem Gericht bzw. einer Spezialität versuchen. Zu allererst gab es ein Pfirsichsorbet aus ganzen (!) gefrorenen Pfirsichdosen und Sekt. Ihr habt richtig gelesen, die Dosen kamen komplett samt Inhalt aus dem Gefrierschrank. In den Thermomix natürlich dann nur der Inhalt. Lecker!!! Zur Nachahmung empfohlen. Dann wurde Brot gebacken (Teig aus dem Thermomix), Dips gerührt, Süppchen gekocht und Nachtisch gezaubert. Allein wegen der Zabaglione lohnte sich der Abend schon. Vielen Dank dafür an Gabi und Werner, die uns diesen Abend ermöglicht haben. Ein paar Bilder haben wir auch mitgebracht… Es war eine lustige, nette Veranstaltung. Vielleicht gibt es gelegentlich eine Wiederholung?

Besichtigung der Pott‘s Erlebniswelt in Oelde

Besichtigung der Pott‘s Erlebniswelt in Oelde

14 Bierfreunde aus den Reihen der ZWAR-Gruppe Richrath machten sich am 26.10.2017 mit Bus & Bahn (mit Gruppenkarten keine 10 € pro Person) auf den Weg nach Oelde ins östliche Münsterland.

Die von Hermann M. bestens vorbereitete Tages-Tour startete um 9:59 Uhr mit dem 785er nach Hilden, weiter ging es mit der S-Bahn bis Düsseldorf, und von da mit dem Regional-Express quer durch das Ruhrgebiet über Dortmund und Hamm bis zur Kleinstadt Oelde im Kreis Warendorf, der – zugegebenermaßen neben dem edlen Gerstensaft – unser heutiges Interesse galt.

Oelde hat nämlich etwas Besonderes zu bieten, und zwar die Pott’s-Brauerei, eine von zwei noch übriggebliebenen Privatbrauereien in NRW. Nach der fast 3-stündigen Anfahrt war sich unsere kleine Reisegruppe sofort einig, per Pedes die etwa 2,1 km lange Strecke durch die schnuckelige Altstadt, vorbei an der alten Pott’s Braustätte, schönen Cafés, urigen Lokalen und zwei Kirchen zur neuen Braustätte (mit Georg-Lechner-Biermuseum) am Stadtrand gelegen, zu bewältigen. So kamen die „Wanderer“ unter uns auch noch auf ihre Kosten.

Nach einer ersten Stärkung mittels „Herrengedeck“ (Landbierbrot mit Griebenschmalz und „Pott’s Landbier“) wurden wir von einem sehr netten und kompetenten älteren Herren souverän durch die „Pott’s Erlebniswelt“ geführt. Dabei erfuhren wir nicht nur alles Wissenswerte über die Herstellung des „Lebensmittels Bier“ (bereits die Heilige Hildegard von Bingen schrieb: „Gebet den Kindern Bier zu trinken, denn es ist reiner als Wasser.“), sondern erhielten Einblicke und detaillierte Erklärungen zum gesamten Prozess des Bierbrauens.

So konnten wir in der „Gläsernen Brauerei“ von der Gäste-Tribüne den vollautomatisierten Wasch- und Abfüllablauf von Fässern und Flaschen (insbesondere der Bügelverschlussflaschen: die mit dem „Plopp“) bewundern, erfuhren im „Gesaris Brunnen Kino“ warum die Getränke von Pott’s so gesund sind: natürlich liegt das am Wasser. Seit der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren liegt hier in 90 m Tiefe ein riesiger, nach oben durch Lehmschichten vor Verunreinigungen abgesicherter Wasservorrat (Nitratgehalt 0), der vom Pott’s Brunnen genutzt werden darf.

In der „Schatzkammer“ (hier liegen 800-Liter-Holzfässer mit Aperitif-Bier), in einem Minus-3-Grad kalten Raum, zapfte unser Führer aus einem runtergekühlten Stahltank eine Bierprobe. Diese „Zwickel“ genannte Probe ist sehr kohlesäurehaltig (deswegen hatten wir fast nur Schaum im Glas), noch nicht gefiltert (daher trübe) und das in der Regel 30-tägige Reifen hat dieses „junge“ Bier ja auch noch vor sich.

Im „Georg-Lechner-Biermuseum“ erfahren wir noch so manch Interessantes zur nicht nur in Deutschland so beliebten „Gersten-Kaltschale“, sondern auch noch so die ein oder andere Anekdote seitens unseres Führers zur 1769 gegründeten, sich immer noch im Familienbesitz befindlichen Privatbrauerei Pott’s.

Anschließend konnten wir die „gläserne Bäckerei“ und die „Metzgerei im Brau & Backhaus“ entdecken bzw. münsterländische Spezialitäten einkaufen.

Der letzte Punkt im Erlebnisprogramm, der „Brauherrenschmaus“, war ein echtes Highlight. Kasseler auf Sauerkraut mit Bratkartoffeln: deftig, fein gewürzt, große Portionen, einfach lecker. Dazu fünf verschiedene Pott’s-Biere, soviel man(n oder frau) trinken kann oder mag. Natürlich gab es auch viele alkoholfreie Getränke. Mike blieb beim Landbier, Günter hatte es ein bestimmtes herbes Pils angetan, die meisten von uns genossen das „Pott’s Imperial Pils“.

Leider geht auch die schönste Tour mal zu Ende. Also, nach der wirklich alle zufriedenstellenden Brauereibesichtigung mit Essen, ging das Gros unserer Gruppe wieder zu Fuß (3 mit Taxi) zurück zum Oelder Bahnhof; alle 14 trafen dann wohlbehalten abends kurz nach 21 Uhr wieder in Langenfeld ein;
Danke nochmal, Hermann !

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Sommerfest 2017

Sommerfest 2017

Am 6.8.2017 fand das zweite Sommerfest unserer Zwargruppe statt.

Stand das erste unter dem Motto “Schnitzeljagd”, so hieß es diesmal “Brot und Spiele”.
Das Organisationsteam um Dorit und Silvia hatte einige nicht ganz ernst zu nehmende Spiele vorbereitet, wie Eierlaufen, Stadt -Land-Fluss und das Rollatorenrennen.
Der Preis ging diesmal nicht an denjenigen, der am Besten abgeschnitten hatte, sondern es gab einen Orden in Form eines gerupften Gummihuhns für den Verlierer.
Regina trug das Huhn am Bande mit viel Humor und Würde.
Mike und Uwe hatten ein Bouletournier super vorbereitet.
18 Zwarler traten an, Zweierteams wurden ausgelost, wobei die Spannung -wer mit wem gegen wen -ähnlich groß war wie bei der Fifa Weltmeisterschaftsauslosung.
Zum Schluss siegten Brigitte und Herbert. Den zweiten Platz belegten Erhard und Hans, den dritten Platz Elisabeth und Peter M.
Die Gewinner durften sich eine “Sommerliebe” teilen : Prosecco mit Holunder.
Für alle Zwarler gab es je eine kleine Flasche Wein, so dass jeder einen Preis mit nach Hause nehmen konnte.
Wie im letzten Jahr gab es auch diesmal zahlreiche Spenden wie Salate, Dips, Desserts und andere Köstlichkeiten.
Es wurde gegrillt und das Pils vom Fass schmeckte auch.
54 Zwarler hatten einen vergnüglichen Sonntagabend, bei bestem Wetter und guter Stimmung.
Herzlichen Dank an Alle, die zum Gelingen dieses schönen Tages beigetragen haben.
Christa H.
Unser Wochenende in der Rhön

Unser Wochenende in der Rhön

Am Freitag den 25. August starteten wir in kleinen Gruppen mit mehreren Autos in Langenfeld zu der Wanderung in der Rhön. Treffpunkt war das Hotel Sonne in Gersbach. Hier wurden wir von unserem Wanderführer Günter schon erwartet. Günter hatte mit viel Vorarbeit drei Touren für unser langes Wochenende ausgearbeitet. Auch die schönen Zimmer im Hotel waren von ihm vorreserviert und konnten durch uns gebucht werden. So kamen in Gersfeld 22 Personen zusammen. Da nicht alle ZWARler wandern wollten, hatten die „Trockenwanderer“ (wie Günter die Nichtwanderer gerne nennt) am Samstag einen Besuch in Fulda geplant. Nach einem kurzen Mittagessen starteten die Wanderer zu ihrem ersten Ziel, dem Wachtküppel. 5km später war der kleine Hügel erklommen, und zwischen Ziegenkötteln und Fliegenschwärmen konnten wir bei klarer Sicht die wunderbare Aussicht in die Landschaft der Rhön genießen. Auch die etwas ungeübten Wanderer Hartmut und Jutta erreichten dieses Ziel. Um nicht den gleichen Weg für den Rückweg zu nutzen, führte uns Günter einen etwas weiteren Weg zurück nach Gersfeld. Das später angereiste Paar Tina und Mike sammelten unterwegs die müde Läuferin Jutta ein. Leicht vorgeschädigt besuchten Jutta und Hartmut am nächsten Tag dann mit Dorit und Gerhard das schöne Fulda. Die restliche Gruppe erreichte kurz vor 19:00 Uhr das Hotel. Ab 19:00 Uhr hatte Günter im Restaurant Tische reserviert und wir genossen für kleines Geld die wirklich preiswerten Speisen zusammen mit guten Getränken, serviert von einer netten und freundlichen Kellnerin. Warum erwähne ich das? Am nächsten Abend bediente uns eine absolute Anfängerin. Aber dazu später… Der Ausklang des Abends erfolge bei einigen von uns mit kleinen Förstern – dem Hausschnaps dieses Hotels. Die Moral von der Geschicht’ – Förster wecken morgens nicht. 😉

Die Startzeit war auf 9:30 verschoben worden und wir starteten am Samstag mit 15 Personen zu unserer 20km Runde zum Kreuzberg. Durch Wald und Flur vorbei an verschiedenen Quellen und der Hexe an der Hexenruh’, ging es meist bergauf bis zum Kloster am Klosterberg. Einige von uns stiegen über fast 300 Stufen auf den letzten Hügel und erreichten in fast 1000m Höhe die drei Kreuze am Klosterberg. Stufab und von den meisten unbemerkt versuchte Peter wohl unabsichtlich den Abstieg auf dem Hinterteil zu absolvieren. Von Schmerzen geplagt, bat er die mit dem Auto angereiste Gisela und Alfred um ein Plätzchen im Auto für die Rückreise ins Hotel. Da bei ZWAR ja alle zusammen halten, wurde der Bitte stattgegeben 😃.

Auch Tina und Herbert versuchten den Abstieg auf dem Po. Da beide sich aber weniger schmerzhafte Stellen für die Rutschpartie ausgesucht hatten, blieb es bei dreckigen Hosen. Etwas müde erreichten wir am frühen Abend das Hotel. Auch am heutigen Abend gab es wieder das leckere Essen im Hotel Sonne, nur die korrekte Verteilung der bestellten Gerichte und die zügige Versorgung mit Getränken funktionierte dank der ungeübten Kellnerin nur mangelhaft. Schwamm drüber…

An unserem letzten Wandertag starteten wir wieder um 9:30 Uhr zu weiteren von Günter ausgesuchten Highlights. Mit den Autos fuhren wir zur Wasserkuppe und stellten dort die Fahrzeuge ab. Vorbei am Radom (RadarDom?) erreichten wir den Pferdskopf mit den auf ihm startenden Drachenfliegern. Wir konnten uns kaum vom Anblick der Gleiter trennen. Weiter durch dunkle, fast schon verwunschen aussehende Wäldern erreichten wir nach einem steilen Abstieg den Guckaisee. Da im Restaurant „Peterchens Mondfahrt“ auf der Wasserkuppe das Mittagessen von uns ausgesucht und von Günter vorbestellt war, gab es hier keine Pause. Weiter ging es zum nächsten Ziel, der Fuldaquelle. Die fängt ja ganz schön klein an. Kurz vorher hatten sich drei schon müde Krieger hinreißen lassen, eine Abkürzung zum Restaurant zu wählen. Die heutigen nur 10km auf und ab zusammen mit den beiden Wandertagen davor steckten doch einigen von uns in den Knochen. Um 13:00 Uhr waren wieder alle vereint und freuten sich auf die bestellten Speisen und Getränke. Satt und gestärkt trennten sich nun unsere Wege. Einige besuchten noch die Attraktionen und Geschäfte auf der Wasserkuppe, während Andere sich auf den Heimweg am letzten Ferienwochenende in NRW machten.
Man kann wohl sagen, alle hatten ein wunderschönes Wochenende. Wir danken alle Günter für die tolle Organisation und freuen uns auf die nächsten Wanderungen.

Besonderen Dank auch an Christa und Herbert, die mich an diesem Wochenende in ihrem Auto mitgenommen haben.

Klaus

Bilder werden in einem separaten Link zur Ansicht und zum Download angeboten:
https://www.dropbox.com/sh/r84igk2u30o3e0g/AAAOluQuCAS7d1CJkiFSwZoya?dl=0