Bilder zur Wanderung

 

Wie bereits üblich, am jeweils 2. Sonntag im Monat, trafen sich 8 Unentwegte zu unserem traditionellen Wandertag vor der Schützenhalle in Richrath am 09.09.2018. Der Start war etwas unübersichtlich, da am gleichen Tag, die Einfahrt von der Kaiserstr., sowie die Wiese an der Schützenhalle mit Ständen des Kindertrödelmarktes zugebaut waren.

Trotzdem fand unsere Wanderführerin ihre „Jünger“ und es ging mit 2 Autos los.

Angekündigt war eine Wanderung durch das „Rotthäuser Bachtal“ an der Stadtgrenze zwischen Düsseldorf und Erkrath.

Wir fuhren mit den Autos beim Unterbacher See vorbei und parkten dann in Düsseldorf-Vennhausen, am Gödinghover Weg, an einem Waldparkplatz.

Um zu unserem Einstieg in das Bachtal zu gelangen, mussten wir ca. 1,5 km entlang einer S-Bahn-Strecke (nach Erkrath-Mitte) und konnten diese in Gödinghoven, über eine Brücke, überqueren.

Weiter ging es auf die Düsseldorfer Straße zu. Nachdem wir die Straße passiert hatten, begann links des Hauses Morp, am Trotzweg, unsere eigentliche Wanderung. Das Haus Morp, war früher ein Gutshof und ist jetzt für Seminarbesucher eines Pumpenherstellers umgebaut.

Am Ende des Trotzweges passierten wir links ein Viadukt einer weiteren S-Bahnlinie, überquerten dann links den Rotthäuser Graben (Bach) und stiegen an einem Ausläufer des Reutersbergs hoch. Oben angekommen standen wir vor einem Zaun, der die Grenze des Gerresheimer Friedhofes markierte. Durch eine Eisentür kamen wir dann auf eine Fahrstraße des Friedhofes. Wir wandten uns nach rechts, um nach wenigen Metern eine weitere Eisentür an der Fahrstraße des Friedhofes zu finden. Diese Tür war aber verschlossen (nicht auf zu bekommen), so dass sich zwei Wanderer zwischen dem Torpfosten und einem eingedrückten Zaun durchquetschten.
Dies sah ein Friedhofsbesucher und meinte „die Tür sei immer auf!“. Er bat die beiden „Aussenstehenden“ etwas zurück zu treten. Mit der gedrückten Klinke und einem beherzten Fußtritt vor die Tür, bewies er dann, dass er Recht hatte.

Nun ging es dem Reutersberg wieder hinab und wir trafen auf die Kleingartensiedlung am Pillebach in Düsseldorf-Gerresheim. Wir kamen an einer kleinen Kapelle vorbei, gingen auf einem abgetrennten, grünen Fußweg am Rotthäuser Weg entlang bis Schäpershof. Seit dem Gerresheimer Friedhof umrundeten wir den Gerresheimer Fernmeldeturm, den wir immer wieder einmal aus der Ferne sahen.

Bei Schäpershof, einer Auenlandschaft, stießen wir auf den Rotthäuser Bach, den wir auf einer sehr matschigen Fahrstrecke zwischen zwei Stausehen überquerten. Nun gingen wir über Kleinreutersberg zum Papendeller Hof. Wir umrundeten den weitläufigen Hof und stiegen dann den Steinberg hoch, mit 101 m die höchste Erhebung der Wanderung.

Oben auf dem Steinberg gab es viele verwachsene, auch umgestürzte Bäume, sowie ausgedehnte Pilzflächen, die zum Fotografieren einluden. Nach dem Fotografieren fanden vier Wanderer ein weiteres Fotomotiv und gingen weiter dem Weg entlang. Auf halbem Abstieg vom Steinberg warteten dann die Vier und warteten, und warteten… Bis uns plötzlich eine telef. Anruf erreichte: „Wo wir denn nun seien?“

Gisela, die bei den Vieren war, ließ uns an der Stelle warten und schoss dann den Berg wieder hoch, um nach dem Verbleib der restlichen vier Fotografen zu schauen.
Nach gefühlten 20 Minuten kam Gisela zurück und sagte, die Fotografen seien den Weg gerade aus gefolgt und die Wege würden am Fusse des Steinbergs wieder zusammenführen. So war es dann auch.
Wir passierten ein weiteres Viadukt der S-Bahnlinie, wandten uns nach links und wanderten durch den Morper Park, am Forsthaus, mit seinem uralten Baumbestand vorbei.

An der Parkstraße in Erkrath überquerten wir wieder die Düsseldorfer Straße und gingen bis zur Düssel in die Morper Allee. Hier nahmen wir den Fußweg an der Düssel entlang, zum Sportzentrum und trafen bei Gödinghoven auf den Weg den wir am Vormittag in Gegenrichtung gegangen waren. Kurze Zeit später waren wir bei den Auto und wir verabredeten uns auf einen Absacker im Richrather Hof.

Hier hatte sich einiges geändert, vor Allem die Mittagsruhezeit von 15:00 bis 17:00 Uhr. Weil der Richrather Hof, als wir ankamen noch geschlossen hatte mussten wir auf die „Taverne Mythos“, an der Bahnstraße umdisponieren.

Es war wieder eine tolle Wanderung mit Sonne, Matsch und etwas Thrill.

PS: so ein oder zwei Killepitsch gab‘s unterwegs auch noch.