Rundtour um den Garzweiler Tagebau

Rundtour um den Garzweiler Tagebau

Am 17.02.2019 trafen sich acht E-Biker um 10:00 Uhr am Seniorentreff. Tina Küppers hatte eine Tour rund um den Tagebau Garzweiler geplant. Mit vier Autos und den Rädern huckepack auf den Radträgern ging die Fahrt im Konvoi nach Grevenbroich. Am Bahnhof fanden wir freie Parkplätze. Hier startete auch unsere Tour bei noch niedrigen Temperaturen Richtung Gustorf. An der katholischen Kirche St. Maria machten wir die erste kleine Pause. Nach der erst kurzen Fahrt wollte kaum jemand die Kirche besichtigen, und so ging es bald weiter zum nächsten Highlight: der Petruskapelle auf der Königshofener Höhe. Leider ist die Kapelle erst ab April am Sonntag geöffnet. So ging es weiter zum Skywalk mit beeindruckendem Blick in das große Loch des Tagebaus. Die erschreckende Größe des Tagebaus wird einem hier bewusst. Viele von uns kannten den Anblick nur von Fotos oder aus dem Fernseher. Die Wirklichkeit ist erschreckender, als es Bilder darstellen können. Von hier ging es weiter auf einem Weg entlang des Riesenlochs. Ein Stück weiter hätte der Weg nach links abbiegen sollen. Ging aber nicht. Der Weg war schon den Baumaßnahmen zum Opfer gefallen. So fuhren wir der Not gehorchend weiter auf einer an sich gesperrten Baustellenstraße und hofften, einen Anschluss an unseren geplanten Weg zu finden. Wenige Kilometer weiter hatten wir den Pfad wiedergefunden. Nun ging es planmäßig weiter zu Stellen mit Blick in das große Loch mit Kohlenspuren am tiefen Grund. Die wenigen großen Bagger waren alle weit weg, so dass der Eindruck der schieren Größe dieser Geräte von uns leider nicht erkannt werden konnte. Nach knapp 50km erreichten wir Radler wieder den Parkplatz in Grevenbroich. Eine Möglichkeit zur Einkehr hatte sich unterwegs nicht ergeben, so rollten wir mit leicht knurrendem Magen zurück nach Langenfeld. Hier ließen wir den schönen Tag bei Speis’ und Trank im Bistro Marwil ausklingen. An Tina vielen Dank für die Ausarbeitung der Tour und für die schönen Bilder!

Eisstockschießen in Benrath

Eisstockschießen in Benrath

Am 23.11.2017 trafen sich 12 sportlich interessierte ZWAR’ler aus Richrath an der Eissporthalle in Düsseldorf-Benrath zum Eisstockschießen.

Wir waren komplette Laien bezüglich des Eisstockschießens, vertrauten jedoch Tina, die sich diese Aktivität für junggebliebene Seniorinnen/Senioren ausgesucht hatte und die Organisation der Spielzeit und Kosten der Eissporthalle, Anfahrt, Ausrüstung (keine Schlittschuhe, nur warme Winterklamotten und rutschfeste Schuhe), etc. im Vorfeld bestens geregelt hatte.

Pünktlich um 20 Uhr erklärte uns ein Scout die Regeln des Eisstockspiels. Wir losten zwei Mannschaften aus und schon ging es los ! Unsere beiden 6er-Teams schossen bzw. schoben also die relativ schweren Eisstöcke von einer Seite der Halle auf die andere und versuchten dabei, den eigenen Eisstock näher an den schwarzen Gummiring (die „Daube“) zu platzieren bzw. den Eisstock des Gegners aus der Zielzone heraus oder von der Daube weg zu kicken. Jede gelungene Aktion wurde mit lautem Hallo begrüßt.

Im Gegensatz zu dem vielleicht besser bekannten, olympischen Curling gibt es im Eisstockschießen keine „Besenarbeit“ und auch die „Geräte“, die wir übers nicht sehr glatte Eis beförderten, sind schwerer als Curling-Steine.

Im Einzelnen möchte ich nicht auf die Feinheiten des Eisstockschießens eingehen, für Interessierte habe ich einige Details den Bildern von Tina als Text im Bild eingefügt; auf jeden Fall hat es riesigen Spaß gemacht und die zwei Stunden Spielzeit waren im Nu verflogen.

Diesen kleinen Bericht schrieb Herbert, der nicht so richtig erfolgreich beim Eisstockschießen war, der sich aber auf eine Wiederholung dieser sicherlich „gesunden“ Aktivität freuen würde.

Herberts Bilder