Drei Seen und ein Weiher
Leitung: Evi Klemens
Fotos unter: https://www.dropbox.com/sh/1azralryafse45c/AADafSGGTmZ02sa1hoMm6r8ja?dl=0
Trotz mittelfristig nicht stattgefundener Kommunikation (wg Krankenhausaufenthalt) fanden sich dennoch 10 Wanderlustige am 09.10.2016, um 10:00 Uhr zu unserer „traditionell“ stattfindenden Monatswanderung, vor der Schützenhalle in Richrath ein.
Das Wetter war wieder einmal, wie eigentlich immer an unseren Wandertagen ideal; sonnig und diesmal nicht zu warm.
Recht schnell verteilten sich die Teilnehmer auf drei zur Verfügung stehende Autos und wir fuhren über Hilden zu dem Start und Zielpunkt der heutigen Wanderung, am Parkplatz zum Elbsee.
Aufmerksame Zeitungsleser wußten das die Richrather Straße in Hilden, in Fahrtrichtung Hilden gesperrt war, so daß wir einen Schlenker am Lindenplatz in Hilden und über die Kirchhofstraße nehmen mußten, um dann links in die Berliner Straße, dann rechts in die Eller Straße einzubiegen, die uns dann zum Westring führte, wo wir dann linksseitig gegenüber der Ausfahrt Schalbruch unseren Zielpunkt erreichten.
Unmittelbar am Parkplatz führte uns unser Weg direkt rechts auf die Ortschaft Elb zu.
Am längeren Bauzaun vorbeigehend konnten wir bereits einige fertiggestellten Bauteile eines riesig im Bau befindlichen „Wellness-Tempels“ bestaunen, der für den südlichen Teil Düsseldorfs geplant war.
Nun folgen wir noch wenige Meter auf einem asphaltierten Weg bis zu einem markierten Zaundurchbruch, um dann auf den Wanderweg zu gelangen.
Die Baggerseenplatte um den Elb- und weitere Seen ist wegen Naturschutz durchgängig umzäunt, bietet aber hie und da einige Durchbrüche die von Wanderern oder Spaziergänger genutzt werden können.
Wir folgten nun dem Wanderweg im Inneren der Umzäunung und gelangten dann an eine Bucht die einen tollen Ausblick über den gesamten Elbsee ermöglichte.
Diese Aussicht wurde noch durch die herbstlich gefärbten Bäume und Sträucher an den Ufern verstärkt.
Neben einigen Wasservöglen schwamm noch eine einzelne Person (wahrscheinlich in Neoprene gekleidet) in dem See.
Nach einer kurzen Fotopause machten wir uns dann auf den Weg den nächsten See, den Unterbacher See, anzusteuern.
Wir gingen zunächst auf einem längeren geraden Weg der parallel zur Autobahn A46 führte. Der umgebende Wald ließ uns die Autobahn jedoch nur kaum wahrnehmen.
Schließlich gelangten wir zu einem Tunnel, der uns die Autobahn unterqueren ließ. Nach wenigen Metern waren wir dann am Südufer des Unterbacher Sees angelangt. Links am Autoparkplatz und den Bushaltestellen der Rheinbahn vorbei gingen wir auf das Schwimmbad am Südufer zu.
Links im Hintergrund konnten wir den neu erstellten Klettergarten sehen.
Auch konnten wir hier öffentlichen Toiletten benutzen, die doch schon gut frequentiert waren.
Nun schlugen wir den Weg ein, der uns westlich um den See führte.
Immer in Ufernähe kamen wir dann auf die Nordseite des Unterbacher Sees.
Eine Reklametafel die auf die Öffnung des Mini-Grills und für ein freundliches „Füchsen Alt“ warb, weckte unsere Aufmerksamkeit, so dass wir der werblichen Bitte um einen Besuch nicht abschlagen wollten.
Eine Rast für den Genuss der edlen Tropfen ließen uns dann auch am Nordstrand verweilen. Einige Fotoimpressionen mitgenommen verließen wir dann die gastliche Stätte.
Auch hier standen wieder ausreichend öffentliche Toiletten zur Verfügung.
Weiter ging es am Nordufer des Sees entlang gegen Osten. In der Ferne konnten wir auch Teile von Haan und Wuppertal-Vohwinkel erkennen.
Am östlichen Ende des Sees angekommen, wandten wir uns wieder Richtung Süden, um letzlich wieder in Höhe des Südufers am Unterbacher See die einzige Unterführung unter der Autobahn A46 nutzen zu können.
Wir gingen den Weg geradeaus und kamen nach einigen hundert Metern wieder am Nordufer des Elbsees an.
Hier hielten wir uns rechts und nach einer Weile fanden wir zur linken Hand der Dreiecks-Weiher. Der Dreiecks-Weiher ist durch Böschungswälle ein vom Elbsee abgetrennter Teil, in dem alles naturbelassen ist.
Es werden keine Rodungen, oder sonstige „Verschönerungen“ vorgenommen, so dass viele Vogelarten hier eine besondere Umgebung vorfinden.
Nach einer Weile am Hauptweg entlang, waren linksseitige wieder einige Ausbuchtungen des Elbsees erkennbar.
Aber wir bogen hier rechts ab, um dann noch den dritten See, den Menzelsee zu umwandern.
Der Menzelsee ist ausschließlich als Angelsee ausgewiesen. Hier findet keine andere Nutzung statt.
Am Südufer des Menzelsees angekommen hielten wir uns links, um nach wenigen Metern am Parkplatz der Autos anzukommen. Gegen 14:00 Uhr war der offizielle Teil der Wanderung beendet.
Wir verabredeten uns auf einen „Absacker“ und trafen uns vollständig im Richrather Hof, um bei Weisswurst, Flammkuchen und Himmel un Ääd, sowie bei einigen Hopfen- und Trauben-Kaltschalen den gelungenen Wandertag ausklingen zu lassen.
Euer Peter
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