Wohnen im Alter, Vortrag am 8.11.2017

Am 08.11.2017 haben sich in Kooperation mit der AWO Begegnungsstätte „Café am Wald“ 30 Personen zu einem Vortrag „Wohnen im Alter – bezahlbar und immer sicher wohnen“ der GENO Wohnbaugenossenschaft eG aus Ludwigsburg zusammengefunden.

Ausführliche Informationen zu dem Vortrag und dem Konzept der GENO Wohnbaugenossenschaft eG könnt ihr von Peter Müller unter der Mailadresse peter.e.mueller@arcor.de erhalten.

Polizeiruf 110

Polizeiruf 110

Am 04.10.2017 fand im Rahmen des Basistreffens ein Vortrag von Rainer Herbrand, seines Zeichens Kriminalhauptkommissar, statt. Herr Herbrand arbeitet in der Kriminalprävention und gibt älteren Menschen Tipps, wie sie sich am besten vor ausgebufften Gaunern schützen können, denn Betrüger haben es oft gezielt auf Senioren abgesehen. So hatten wir nicht nur Mitglieder von ZWAR Richrath, sondern auch von Mitte, Immigrath, Reusrath und des Seniorentreffs St. Martin eingeladen.

Die gute Nachricht: „Im Kreis Mettmann lebt es sich recht sicher, verglichen mit anderen Großstädten. Bei sechs Prozent der Straftaten sind Senioren die Opfer, das ist gemessen am Bevölkerungsanteil eigentlich verschwindend gering.“  Mit solch einigermaßen beruhigenden Worten begrüßte Kriminalhauptkomissar Rainer Herbrandt die rund 50 Zuhörer in der Schützenhalle Richrath. Wie wir uns davor schützen können, fasste er plastisch in dem gut einstündigen, kurzweiligen Vortrag zusammen.

Zitat aus der WAZ:

“Zumal die Betrüger auch ihre Masche ständig ändern, weiß Rainer Herbrand. Zurzeit ist der falsche Polizist schwer in Mode. Das Szenario: Das Telefon klingelt, oft erscheint im Display sogar die „110“. Ein Mann gibt sich als Polizist aus: Man habe den Kopf einer Einbrecherbande geschnappt, dabei auch eine Namensliste gefunden. Und weiter: „Auf der Liste steht auch ihr Name. Packen Sie zur Vorsicht alles an Bargeld und Schmuck ein, holen Sie am besten auch sofort ihr Geld von der Bank ab. Unter den Bankmitarbeitern könnten Komplizen sein.“ Am Ende wird das Opfer aufgefordert, die Tasche mit den Wertsachen vor dem Haus zu deponieren, man werde sie dann abholen.

Rund 50 dieser Betrugs-Versuche sind der Polizei im Kreis Mettmann bekannt, zwei Mal kam es zur Übergabe. In einem Fall betrug der Schaden 180 000 Euro: Hier hatte das Opfer Schmuck, Bargeld und Münzen zusammengerafft, in der festen Annahme, das Hab und Gut in sicheren Händen zu wissen.

Niemals, so Herbrand eindringlich, nehme Polizei oder Staatsanwaltschaft Wertsachen in Verwahrung. Bei Anrufen dieser Art am besten von einem anderen Apparat sofort per „110“ die richtige Polizei anrufen. A propos: Es erscheint niemals die „110“ im Display, wenn wirklich die Polizei anruft.

Auch auf offener Straße und an der eigenen Haustür werden Senioren oft zu Opfern. Drei Grundsätze gebe es zu beachten, so der Kommissar: „Immer auf Wertsachen achten, keine Fremden in die Wohnung lassen und keine Geschäfte an der Haustür oder am Telefon abschließen, sich auch nichts schenken lassen.“

Interessant: Genau einen Tag nach diesem Vortrag läutete bei einem der hier anwesenden Ehepaare das Telefon, im Display die 02173-110… sie haben gut und richtig reagiert, jetzt beschäftigt sich die echte Polizei mit dem Fall…